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Duisburg: Razzia gegen Whatsapp-Betrüger ++ Alter der Verdächtigen schockiert

In Duisburg, Essen und zahlreichen weiteren Städten hat die Polizei Whatsapp-Betrüger hochgenommen. Viele der Verdächtigen sind minderjährig!

Duisburg
© IMAGO / Benjamin Horn

WhatsApp: Diese Fehler solltes Du niemals tun

Ob Duisburg, Essen oder Köln: Immer wieder hauen Betrüger Whatsapp-Nutzer in NRW übers Ohr. Dabei erbeuten sie zum Teil immense Summen. Einige der mutmaßlichen Täter hat die Polizei in NRW nun identifiziert.

Am Donnerstagmorgen (9. März) nahmen die Beamten nun zahlreiche mutmaßliche Betrüger hoch. Bei einer Razzia in Duisburg, Essen und Co. kam unter anderem auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz. Denn einer der Hauptverdächtigen aus NRW galt als gefährlich!

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Duisburg: Hauptverdächtiger geschnappt

Essen, Duisburg, Köln, Gelsenkirchen, Lüdenscheid, Niederzier (Düren), Bergheim und Kerpen. Die Liste der Städte, in denen die Razzia am Donnerstag stattgefunden hat, ist lang. Dabei durchsuchten die Beamten am Morgen zeitgleich die Wohnungen von 14 Tatverdächtigen.

Ihnen wird vorgeworfen, in mindestens 100 Fällen über Whatsapp oder Telefonanrufe betrogen zu haben. Mit den mittlerweile bekannten, dreisten Maschen (mehr hier) sollen die Whatsapp-Betrüger ihre Opfer um Bargeld in sechsstelliger Höhe erleichtert haben. Das Alter der Verdächtigen schockiert. So ist der jüngste Verdächtige gerade einmal 15 Jahre alt. Einen der beiden Hauptverdächtigen (24) konnten die Einsatzkräfte nach einem Haftbefehl des Amtsgerichts Hagen in Duisburg schnappen. Bei dem Einsatz wurde eine weitere Person (16) in Duisburg vorläufig festgenommen.

SEK-Einsatz in Kerpen

Ein weiterer Untersuchungshaftbefehl lag gegen einen 16-Jährigen aus Kerpen vor. Im Vorfeld gab es Hinweise darauf, dass der Jugendliche bewaffnet sein könnte. Dabei kam bei der Festnahme das SEK zum Einsatz. Die Beamten konnten bei der großangelegten Razzia in NRW zahlreiche Beweismittel sicherstellen – darunter Mobiltelefone, aber auch eine Schreckschusspistole. Die Daten müssen nun ausgewertet werden.


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