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Wetter in NRW: Jetzt kommt es richtig dicke – Meteorologe zeichnet düstere Prognose

In NRW kann es in den kommenden Tagen richtig ungemütlich werden. Ein Meteorologe prognostiziert ein düsteres Szenario.

Das Wetter in NRW könnte laut Prognosen wieder deutlich ungemütlicher werden.
© IMAGO / Future Image

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

In den vergangenen Tagen konnten sich die Menschen in Deutschland vereinzelt über Sonnenstunden und mildere Temperaturen freuen. Nächste Woche kann das Wetter in Deutschland allerdings nochmal komplett auf den Kopf gestellt werden.

Wie Meteorologe Michael Hoffmann vorhersagt, könne neben einem frühlingshaft warmen Wettercharakter auch eine spätwinterliche Wetterentwicklung in Betracht gezogen werden. Der Grund: Die Struktur innerhalb des Polarwirbels verändert sich. Es könnte also ungemütlich werden!

Wetter in NRW: Sturmfront erreicht Deutschland

Vor allem windig könnte es werden! So sorgen laut Hoffmann stürmische Windböen über der Nordhälfte von Deutschland aktuell für ein turbulentes Wetter. Vor allem in höheren Lagen sowie in Küstennähe seien schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Regional könne es auch zu Regen kommen.

Auch am Wochenende bleibt der Wind stark und ruppig. Zum Wochenstart kommt es dann noch dicker. Vor allem Jecken und Karnevals-Freunde sollten sich warm anziehen. Am Rosenmontag erreicht eine weitere Sturmfront Deutschland. Laut Meteorologe Hoffmann könne es nördlich der Linie von NRW so zu kräftigen Windböen kommen. Auch sei ein zeitweiliger Niederschlag möglich.


Wetter in NRW – die kommenden Tage

  • Montag, 20.02.: Überwiegend bewölkt, aber meist niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen zwischen 9 und 12 Grad. Gebietsweise starke Böen.
  • Dienstag, 21.02.: Stark bewölkt, örtlich Sprühregen möglich. Höchsttemperaturen zwischen 10 und 13 Grad. Schwacher Wind.

Wetter in NRW: Droht ein Spätwinter?

Auch kann die Temperatur auf dem Thermometer in der kommenden Woche wieder deutlich abfallen. Während die Temperaturen am 24. Februar laut Prognose von Hoffmann noch auf frühlingshafte 12 bis 18 Grad plus ansteigen können, können diese nur zwei Tage später auf plus vier bis plus acht, mancherorts auf plus zwei, Grad abfallen. Bis in den März hinein sei mit einer weiteren Abkühlung zu rechnen. Der Meteorologe kann ein „spätwinterliches Szenario“ nicht ausschließen.

Wetter in NRW: Amerikanische Prognose skeptisch betrachten

Die amerikanische Wetterprognose berechnet wie die Europäer ein ähnliches Szenario. Die Temperaturen könnten aufgrund eines Schwalls arktischer Kaltluftmassen absinken. Und auch Dauerfrost bei minus zwei Grad könne sich bei Lagen oberhalb von 400 bis 700 Metern einstellen.

„Da es sich um labil geschichtete und in der Höhe auch kalten Luftmassen handelt, können bis auf tiefere Lagen Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer erwartet werden“, so Wetter-Experte Hoffmann. Kurze Graupelgewitter seien nicht auszuschließen.


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Die gute Nachricht: „Der Mittelwert ist eher nasskalt und ermöglicht erst ab den mittleren Lagen eine winterliche Option“, so Hoffmann in seiner Prognose. Denn vor allem die amerikanische Wetterprognose bilde die kälteste Variante ab. Laut Hoffmann könne man die Prognose „mit Skepsis“ betrachten.