Amazon: Steht das Ende des Internet-Riesen bevor? Für Gründer Jeff Bezos ist es unausweichlich

Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

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Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

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Ob Perserreich, Römisches Reich, Mongolenreich, das Britische Empire – jedes Weltreich geht einmal unter. Das hat die menschliche Geschichte gezeigt. Doch wird auch dieser mächtige Tech-Konzern fallen?

Amazon gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und ist allerspätestens seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 so gut wie allen Menschen ein Begriff. Milliarden Menschen sind dort registriert, Millionen Kunden nutzen Amazon Prime, um Waren noch schneller zu erhalten, aber auch um Filme und Serien zu streamen.

Was viele aber nicht wissen: Bevor Amazon das größte E-Commerce-Unternehmen der Welt wurde, war es ein einfacher Online-Buchladen. Gegründet von Jeff Bezos im Jahr 1994, dem heute reichsten Menschen der Welt. Und Bezos selbst sagt das Ende des Internet-Riesen voraus, bezeichnet den Untergang sogar als „unausweichlich“.

Amazon: Steht das Ende des Internet-Riesen bevor? Für Gründer Jeff Bezos ist es unausweichlich

Wie kommt Bezos zu dieser verheerenden Annahme, die Zehntausende Arbeitsplätze weltweit vernichten würde? Bezos ist heute „Executive Chairman“, quasi Chef-Aufseher des Konzerns. Das Tagesgeschäft leitet Andy Jassy, zuvor Chef bei Amazons Cloud-Sparte AWS. Schon 2013 hatte Bezos in der US-Sendung „60 Minutes“ angekündigt: „Firmen haben eine kurze Lebensdauer. Und auch Amazon wird es eines Tages nicht mehr geben.“

Und weiter: „Es bereitet mir keine Sorge, weil ich weiß, dass ich nichts dagegen tun kann. Unternehmen kommen und gehen. Das gilt selbst für die schillerndsten und wichtigsten der jeweiligen Zeit – ihr wartet ein paar Dekaden und sie sind weg vom Fenster.“ Wann genau seiner Meinung nach bei Amazon die Lichter ausgehen, verriet er aber nicht.

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Das ist Amazon:

  • 1994 in den USA von Informatiker Jeff Bezos als Onlinebuchhandlung entwickelt
  • Inzwischen Marktführer im Online-Handel im Westen
  • 2020 erwirtschaftete Amazon einen Umsatz von über 386 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von über 21 Milliarden US-Dollar
  • Amazon bietet nicht mehr nur Waren an, sondern auch verschiedene Dienste wie Prime, Pay, Video oder Music
  • Gründer Bezos gilt als reichster Mensch der Welt, sein Vermögen wird auf rund 200 Milliarden Dollar geschätzt

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Amazon: Bezos hat schon vor Jahren Mitarbeiter mit Untergangsszenario motiviert

2017 hatte er gegenüber den Aktionären seine Überzeugung erneuert und betont, dass man jeden Tag als einen Neuanfang betrachten solle. Man hätte ihn dann in einem Meeting gefragt, wie Tag 2 aussehe. Bezos daraufhin: „Tag 2 ist Stagnation. Gefolgt von Irrelevanz. Gefolgt von einem quälend schmerzvollen Niedergang. Und deswegen ist immer Tag 1. Ein etabliertes Unternehmen könnte auch an Tag 2 noch Erträge erzielen, aber das endgültige Resultat würde trotzdem kommen“. Danach hatte er aber darüber gesprochen, wie man Tag 2 abwenden könne, um so seine Zuhörer zu motivieren.

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2018 hat er dann aber nochmal nachgelegt, gegenüber Mitarbeitern in einer Vollversammlung laut „CNBC“ gesagt: „Amazon ist nicht ,too big to fail’. Ich kann euch sogar versprechen, dass Amazon eines Tages scheitern wird. Auch Amazon wird insolvent gehen. Wenn ihr euch die großen Unternehmen anschaut, liegt die Lebensdauer bei 30 Jahren plus, nicht bei 100 Jahren plus.“ Es sei sein Job, diesen Tag so weit wie möglich hinauszuzögern.

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Ob sein Nachfolger Andy Jassy diese Auffassung teilt? Das ist laut „Business Insider“ nicht überliefert. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass er jahrelang von Bezos persönlich gelernt hat und sein persönlicher Assistent gewesen ist. Bleibt zu hoffen, dass es noch lange dauert, bis Amazon wirklich untergeht... (mg)