Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Jetzt ist es endgültig! Er wechselt nicht zum S04

Beim FC Schalke 04 wurde er heiß gehandelt – nun wechselt Sebastian Schonlau zum HSV.
Beim FC Schalke 04 wurde er heiß gehandelt – nun wechselt Sebastian Schonlau zum HSV.
Foto: imago images

Gelsenkirchen. Lange galt Sebastian Schonlau als heißer Kandidat für einen Wechsel zum FC Schalke 04. Nun ist klar: Er wird kein Knappe.

Der Paderborn-Profi hatte sich durch eine starke Saison als SCP-Kapitän auf die Wunschzettel einiger Vereine gespielt. Der FC Schalke 04 war der Favorit, ein Wechsel schien nur noch Formsache. Doch dann der Rückschlag.

FC Schalke 04: Sebastian Schonlau unterschreibt bei der Konkurrenz

Eine Führungsfigur im besten Fußballalter (26) mit reichlich Zweitliga-Erfahrung würde der Wackel-Abwehr des S04 sehr gut tun. Und weil Schonlau auch noch ablösefrei zu haben war, schien eine Verpflichtung nur folgerichtig.

Als Schonlau dem Wechsel nach Gelsenkirchen bereits zugesagt hatte, so hieß es in einem Bericht, wurde ihm ein Telefonat mit Trainer Dimitrios Grammozis zugesagt. Dieser soll sich jedoch auch nach Wochen nicht gemeldet haben.

„Die Leute, die ich anrufen will, rufe ich auch an“, hatte der Schalke-Trainer anschließend klargestellt (>> hier die ganze Aussage). Dann wurde es ruhig um das Schonlau-Gerücht – bis jetzt.

HSV verkündet Schonlau-Verpflichtung

Denn jetzt wurde überraschend der Wechsel des Innenverteidigers bekanntgegeben. Nicht vom FC Schalke 04, sondern vom künftigen Schalke-Kontrahenten Hamburger SV.

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Die Hanseaten verkündeten am Dienstag die Verpflichtung des 26-Jährigen. Ablösefrei kommt Sebastian Schonlau zum HSV, unterschreibt für drei Jahre.

„Wir haben Sebastian schon lange auf unserer Liste, uns intensiv und frühzeitig mit ihm beschäftigt und konnten ihn auch dadurch ablösefrei für uns gewinnen. Neben seiner guten Zweikampfführung besticht er vor allem durch seine Spieleröffnung und die konstanten Leistungen, mit denen er in Paderborn als Kapitän vorweggegangen ist“, sagt Sportdirektor Michael Mutzel.

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Hat Schalke gepennt oder sich umentschieden?

Vorstand Jonas Boldt: „Sebastian passt sehr gut in unser erstelltes Spieler-Profil. Er bringt die Erfahrung aus mehr als 130 Spielen in der 1. und 2. Bundesliga mit, besitzt mit 26 Jahren aber auch noch Entwicklungspotenzial und versprüht vor allem den Hunger und Ehrgeiz, bei uns den nächsten Schritt gehen zu wollen.“

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Klingt nach etwas, was dem FC Schalke 04 auch gut getan hätte. Ob der S04 den Wechsel verpennt oder freiwillig Abstand genommen hat, wird wohl ein Geheimnis bleiben.