EM 2021: Italien – Schweiz im Live-Ticker: Azzuri verzaubern Europa! Eidgenossen chancenlos

EM 2021: Italien gegen Schweiz – der Mitfavorit hofft auf weitere Tore von Ciro Immobile.
EM 2021: Italien gegen Schweiz – der Mitfavorit hofft auf weitere Tore von Ciro Immobile.
Foto: imago images/LaPresse

Rom. Nach einem berauschenden Auftaktspiel bekommt es Italien mit der Schweiz zu tun. Für die Eidgenossen war der Start in die EM 2021 wiederum ernüchternd.

Bei Italien – Schweiz könnte bereits die erste Vorentscheidung bei diesem Turnier fallen. Wer setzt bei der EM 2021 das nächste Ausrufezeichen?

EM 2021: Italien – Schweiz im Live-Ticker

Alles was du zu Italien – Schweiz und zur EM 2021 wissen musst, erfährst du in unserem Live-Ticker bereits vor dem Spiel.

+++ Live-Ticker aktualisieren +++

Italien – Schweiz 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Locatelli (26.), 2:0 Locatelli (52.), Immobile (89.)

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Aufstellungen:

Italien: G. Donnarumma - di Lorenzo, Bonucci, Chiellini, Spinazzola - Jorginho - Barella, Locatelli - D. Berardi, L. Insigne – Immobile

Schweiz: Sommer - Elvedi, Schär, Akanji - Mbabu, Freuler, G. Xhaka, R. Rodriguez - Shaqiri - Seferovic, Embolo

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Schluss! Mit einem zweiten 3:0 und einem zweiten extrem beeindruckenden Auftritt hat Italien bei der EM 2021 als erste Mannschaft das Achtelfinal-Ticket gelöst und ist nun für alle ein Titelkandidat. Die Schweiz bekam nichts zustande, Zuber hatte die einzige echte Torchance.

89. TOOOOOOOOR für Italien!
Er wollte ihn unbedingt, er kriegt ihn. Als gefühlt letzter engagierter Mann auf dem Platz belohnt sich Ciro Immobile für seinen Einsatz und macht kurz vor Schluss das dritte Tor. Unverdient ist das nicht.

80.: Die letzten zehn Minuten der Partie brechen an. Es wäre sehr verwunderlich, wenn hier noch etwas anbrennen würde für die Italiener. Heute ist ein neuer Topfavorit geboren.

73.: Kaum geschrieben zieht die Squadra wieder an. Immobile wird geschickt, verfehlt aus vollem Lauf den langen Pfosten um einen knappen Meter.

70.: Italien hat jetzt einen Gang rausgenommen. Nach einer sehr aufregenden Stunde verständlich. Die Führung bleibt hochverdient.

64.: Jetzt mal die Schweizer! Erstmals kommen sie wirklich gefährlich vor das Tor von Donnarumma. Mit einer sehenswerten Kombination spielen sie sich in den Strafraum, Zuber wird bedient, kann den Italien-Keeper aber aus spitzgewordenem Winkel nicht überwinden.

59.: Xerdan Shaqiri mit dem Mut der Verzweiflung. Nach einem kurzen Alleingang zieht er mit Wucht aus der Distanz ab. Sein Schuss geht aber doch deutlich drüber. Immerhin: Ein Lebenszeichen der Schweizer.

52.: TOOOOOOOR für Italien!
Die Azzuri machen da weiter, wo sie aufgehört haben: Schöner und erfolgreicher Fußball. Sechs Minuten im zweiten Durchgang gespielt, als Locatelli im Zentrum angespielt wird und 18 Meter vor dem Tor viiiel zu viel Platz hat. Den nutzt er. Fast ansatzlos aber platziert versenkt er die Kugel zum 2:0.

46.: Weiter gehts im Olimpico. Bei den Eidgenossen bleibt Ex-Frankfurter Haris Seferovic in der Kabine und wird von Ex-Schalker Gavranovic ersetzt.

Pause! Halbzeit in Rom. Die Italiener führen hochverdient und verzücken ihre Fans auch im zweiten Spiel. Der Wahnsinn, was die Azzuri hier zusammenspielen. Offensivgeist, Begeisterung, Zweikampfführung – Da stimmt einfach alles.

37.: Italien mit einer Machtdemonstration hier. Die Schweizer, die sich nach dem Remis gegen Wales viel vorgenommen haben dürften, kommen hier nicht wirklich zum Zug. Die Mancini-Elf hat sich bei der EM 2021 in kürzester Zeit in einen Rausch gespielt.

31.: Schockmoment in Rom. Unweit des Olimpico wurde kurz vor dem Spiel eine Autobombe entschärft, wie die Corriere dello Sport berichtet. Die Uefa schaltet sich nun ein und verkündet in einer Pressemitteilung: „Die Nachricht über ein rudimentäres Gerät, das wenige Kilometer vom Olympiastadion in einem Auto zurückgelassen wurde, hat in keiner Weise mit der Fußball-Europameisterschaft zu tun, sondern es handelt sich um eine private Angelegenheit.“ Unbestätigten Informationen zufolge wurde die scharfe Bombe im Auto eines Politikers gefunden, dass dort geparkt war.

26. TOOOOOOOOOR für Italien!
Jetzt aber! Starker Ballgewinn der Italiener, ein Ball raus auf die rechte Seite, wo Berardi alleine durch die gesamte Schweizer Hälfte marschiert. An der Grundlinie steckt er in die Mitte zu Locatelli, der nur noch den Fuß hinhalten muss. Ein schönes Tor.

19.: Eine scharfe Flanke von Insignie wird von Kapitän Chiellini aus 5 Metern eingenetzt. Doch VAR Bastian Dankert schaltet sich ein: Handspiel. Auch wenn unabsichtlich besagt die Regel klar: Hand im Spiel = kein Tor.

11.: Die ersten Minuten machten sich die Schweizer auf, die Hausherren zu überraschen. Doch die ließen sich das nicht lange bieten, holten sich aggressiv die Bälle und spielen zielstrebig nach vorne. Der Favorit hat hier das Zepter in der Hand.

5.: Pressende Italiener – ein Anblick, an den sich die Zuschauer noch immer nicht gewöhnt haben. Über Jahrzehnte galt Italien als Land der Defensivkunst und des Betons, in dem Spiele mit einem Tor zu gewinnen das höchste aller Gefühle war. Doch der einstige Stürmer Mancini hat aus der Squadra Azzura eine Offensivtruppe gemacht.

1. Minute: Anpfiff! Das Spiel geht los und ist sofort unterbrochen, weil Spinazzola Mbabu nach nur vier Sekunden foult. Ist das die Geschichte des Spiels heute?

20.45 Uhr: In einer Viertelstunde geht es los. Das letzte Spiel des Tages. Mit einem Sieg steht die Squadra Azzura sicher im Achtelfinale.

20.16 Uhr: Bei den Schweizern gab es vor dem Anpfiff des zweiten Spiels Mega-Ärger. Schon vorher hatte es Kritik für einen Lamborghini-Protz und das Nicht-Einhalten von klaren Hygieneregeln des Trainers Vladimir Petkovic gegeben. Der hatte anschließend noch einmal deutlich wiederholt: Bewegt euch am freien Wochenende nur innerhalb der Familie.

Die eindringlichen Worte kamen nicht an. Stattdessen ließen BVB-Star Manuek Akanji und ausgerechnet Kapitän Granit Xhaka einen Edel-Friseur ins Trainingslager einfliegen, um sich die Haare zu blondieren. Das geht schlauer. Und gab mächtig Ärger. In der Öffentlichkeit wurden beide heftig kritisiert für diese ignorante Aktion.

20.01 Uhr: Die Aufstellungen sind da! So gehen die Teams in die Partie:
Italien: G. Donnarumma - di Lorenzo, Bonucci, Chiellini, Spinazzola - Jorginho - Barella, Locatelli - D. Berardi, L. Insigne – Immobile
Schweiz: Sommer - Elvedi, Schär, Akanji - Mbabu, Freuler, G. Xhaka, R. Rodriguez - Shaqiri - Seferovic, Embolo

19.30 Uhr: Gegen die Türkei hat sich Alessandro Florenzi wohl eine Wadenverletzung zugezogen, die ihn nun an einem Einsatz gegen die Schweiz hindert.

18.05 Uhr: Die Partie steigt, wie schon das erste Spiel der Italiener, in Rom. Im Olympico ist eine Auslastung von 25 Prozent erlaubt – 18.000 Fans werden erwartet.

16.20 Uhr: Geleitet wird die Partie heute Abend vom Russen Sergei Karasev. Mit dem VAR Bastian Dankert (Rostock) ist auch ein deutscher Unparteiischer in das Spiel involviert. Wir wünschen ihm wenig Arbeit.

13.13 Uhr: Anschließend steht um 18 Uhr das Duell zwischen Türkei und Wales an. Für beide Teams gilt: verlierenn verboten! Auch diese Partie begleiten wir selbstverständlich in einem Live-Ticker für euch. Hier entlang >>

Mittwoch, 10.37 Uhr: Matchday! Heute startet der 2. Spieltag der Vorrunde. Los geht es mit der Begegnung Finnland – Russland. Hier tickern wir das Spiel für dich.

Dienstag, 22.21 Uhr: Am Abend hat die deutsche Nationalmannschaft ihren ersten Auftritt. Bereits vor dem Spiel kam es zu einem Kuriosum >>>

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Spielinfo:

  • Anpfiff: Mittwoch, 16. Juni, 21 Uhr
  • Stadion: Olimpico (Rom)
  • Schiedsrichter: Sergei Karasev (Russland)

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18.57 Uhr: Neu im Kader der Schweizer ist auch der zukünftige BVB-Torwart Gregor Kobel. Nach der Verletzung von Jonas Omlin wurde von Nationaltrainer Petkovic nachnominiert.

17.48 Uhr: Italien hofft auf die Rückkehr von Marco Verratti. Der Mittelfeld-Star hatte das erste Spiel verletzungsbedingt verpasst. Am Samstag nahm er bereits an einem kleinen Testspiel teil. Morgen könnte er also wieder zur Verfügung stehen.

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Das Wichtigste von der EM 2021:

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15.14 Uhr: Die Schweizer kamen gegen Wales dagegen nicht über 1:1 hinaus. Lediglich Breel Embolo traf. Die Eidgenossen stehen gegen die Nachbarn also schon unter Druck.

14.32 Uhr: Gegen die Türkei hatten nicht wenige Experten ein enges Spiel vorausgesagt. Doch dann wurde es eine deutliche Partie, in der Italien auch im Spiel nach vorne nur so voller Tatendrang sprühte.

Dienstag, 15. Juni, 14 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zu Italien – Schweiz. Kann Italien die Euphorie nach dem Auftaktspiel nutzen und den nächsten Sieg einfahren?