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Alptraum nimmt kein Ende! Ex-BVB-Juwel steuert geradewegs auf Katastrophe zu

Bei Borussia Dortmund galt er als Juwel, schaffte es bis in die Bundesliga. Jetzt steht seine Karriere vor der Katastrophe.

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Diese Juwele wurden beim BVB zu Stars

Einige Spieler reiften bei Borussia Dortmund zu Top-Stars. Wir zeigen dir, welche Juwele beim BVB zu Spitzenspielern wurden.

Bei Borussia Dortmund galt er als großes Talent. Er legte eine schnurgerade Karriere hin, die ihn bis zum Bundesliga-Debüt führte. Doch der große Durchbruch war ihm in Schwarzgelb nicht vergönnt. Und so startete Koray Günter eine Europa-Reise auf der Suche nach dem Glück.

In Italien schien es gefunden. Bei Hellas Verona wurde er zum Leistungsträger in der Serie A. Doch das Jahr 2023 meint es nicht gut mit ihm. Das Ex-BVB-Juwel taumelt von einem Desaster ins nächste. Jetzt droht eine Katastrophe.

Ex-BVB-Juwel im Karriere-Tief

Mit zwölf Jahren kam er nach Dortmund, mit 14 zum BVB. Dort wurde sein großes Talent schnell sichtbar. U17, U19, U23 – der Innenverteidiger meisterte Sprung um Sprung, bis 2013 der große Traum in Erfüllung ging: das Bundesliga-Debüt. Was Günter zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Die eine Einsatz-Minute beim 0:2 in Gladbach sollte die einzige bei den BVB-Profis bleiben.

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Nur drei Monate später folgte er Abgang. Im Januar 2014 wechselte der Abwehrmann zu Galatasaray. Nach nur 50 Einsätzen in vier Jahren ging es weiter nach Italien. Nachdem es auch in Genua nicht klappen wollte, erwies sich die Leihe an Hellas Verona als Glücksfall. Dort gelang Koray Günter endlich der richtige Durchbruch, er wurde 2020 fix verpflichtet, wurde Stammspieler in der Serie A.

Koray Günter erlebt Horror-Jahr

Doch 2023 entwickelte sich für den Deutschen zum Horror-Jahr. Von jetzt auf gleich landete er auf der Bank, wurde an Sampdoria Genua verliehen, zog sich dort mehrere Verletzungen zu und stieg mit dem Klub als abgeschlagenes Schlusslicht ab. Zurück in Verona wurde ihm dann auch noch erklärt, dass er in den Planungen keine Rolle mehr spiele.

Nicht mal ein Kaderplatz war ihm vergönnt. Also wurde ein Wechsel zu ZSKA Moskau arrangiert. Während die meisten westlichen Profis dem Kriegstreiber-Land den Rücken kehrte, solle Günter dort seiner Karriere neuen Schwung verleihen. Dann der Hammer: Als am russischen Deadline Day alles klar zur Unterschrift war, sagte das Ex-BVB-Juwel in letzter Minute alles ab. Der Verbleib in Verona war damit besiegelt.

Und damit auch der herbe Karriere-Knick. Auch nach dem geplatzten Wechsel spielt das einstige Talent von Borussia Dortmund bei den „Gialloblu“ keine Rolle mehr. Alles deutet auf eine trostlose Hinrunde auf der Tribüne hin. Eine Katastrophe für die Laufbahn des gebürtigen Ostwestfalen.


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