Edeka scherzt über Donald Trump – dieser Vergleich geht nach hinten los

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

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Eigentlich wollte Edeka doch nur Werbung machen...

Die Supermarktkette liebt nicht nur Lebensmittel – sondern offenbar auch polarisierende Werbung. So hat der Edeka-Konzern jetzt auf Facebook eine Werbung veröffentlicht, die Bezug auf den Ex-Präsidenten der USA, Donald Trump, nimmt. Doch nicht alle Kunden finden das angemessen.

Edeka scherzt über Trump, doch das geht nach hinten los

Seit Donald Trump Anfang des Jahres aus dem Amt des US-Präsidenten ausschied, ist es still um den umstrittenen Amerikaner geworden – und das auch, weil er von sozialen Medien wie Facebook und Twitter seit Monaten gesperrt ist.

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Das ist Edeka:

  • Edeka wurde 1907 in Leipzig gegründet
  • Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler
  • Der Hauptsitz von Edeka ist in Hamburg
  • Der Edeka-Prospekt gehört zu den beliebtesten Prospekten in Deutschland.
  • 376.000 Menschen arbeiten bei Edeka (Stand 2018)
  • Die Öffnungszeiten variieren von Filiale zu Filiale

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Diese Entscheidung, die kürzlich von Facebook noch einmal bekräftigt wurde, nahm Edeka zum Anlass für eine ganz besondere Werbung.

Zum einem Bild von drei Salatgurken schreibt das Unternehmen: „Der Unterschied zu Donald Trump? Diese Gurken sind auf Facebook.“

Zu der Spitze sendet Edeka außerdem „Frische Grüße nach Florida“, garniert mit einem Gurken-Emoji.

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Edeka-Werbung sorgt für Diskussionen

Die Werbung von Donnerstag sorgt für Diskussionen. So wurde der Beitrag über 360 Mal geteilt, 375 Kommentare tummeln sich darunter – die meisten eher kritisch. Für viele Kunden haben Lebensmittel und politische Statements nichts miteinander zu tun.

Sie schreiben:

  • „Nur noch lächerlich... Edeka findet Kriege also gut...“
  • „Edeka hatte auch schon bessere Posts!“
  • „Macht Edeka jetzt Politik?“
  • „Und wieder ein Konzern, der meint, er wäre plötzlich für Politik zuständig. Bleibt einfach bei eurem Geschäft und belästigt eure Kunden nicht mit politischen Positionsansagen!“
  • „Edeka, gibt es Politik und Meinung jetzt beim Einzelhändler tütenweise? Und wenn, dann postet doch bitte mal euer komplettes politisches Programm.“
  • „Edeka ihr seid toll, aber bitte keine Politik!“
  • „Nicht nur der Vergleich Mr. Trumps mit einer Gurke, auf den diese Anzeige abzielt, sondern auch die Tatsache, dass auf Facebook die Meinungsfreiheit unzulässig eingeschränkt wird und dies von Edeka auch noch, wenn auch hintergründig, gutgeheißen wird, ist ein Fauxpas schlechthin.“
  • „Ihr solltet euch aus der Politik raus halten, kaufe jetzt woanders ein.“

Andere Kunden können den Ärger nicht verstehen und loben die Werbung. „Herrgott nochmal. Ist nun mal so, dass der Herr Trump bei FB gesperrt ist, und? Ich finde die Werbung witzig und absolut keine Hassrede seitens Edeka. Manche Leute gehen auch zum Lachen in den Keller“, kommentiert eine Frau den Beitrag.

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Ein Mann setzt noch einen drauf, schreibt: „Wollt ihr damit sagen, dass die alt und ungenießbar sind? Ich hoffe, dass es mehr gibt, als nur den Vergleich mit Facebook.“ Ein anderer Kunde bedankt sich dagegen bei Edeka „für's entspannte Lachen“.

Bei der Edeka-Werbung ist es also wie bei vielen Dingen im Leben: Geschmäcker sind verschieden. (kv)

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