Gelsenkirchen: Feuerwehr rettet Familie aus Brandhaus – was dann passiert, macht fassungslos!

Die Feuerwehr Gelsenkirchen rettete eine Familie aus einem Flammen-Haus.
Die Feuerwehr Gelsenkirchen rettete eine Familie aus einem Flammen-Haus.
Foto: FWGE

Unfassbarer Vorfall in Gelsenkirchen! Die Feuerwehr hat dort eine Familie vor den Flammen aus einem Haus gerettet. Doch du glaubst nicht, was während des Einsatzes passiert ist.

Gelsenkirchen: Feuerwehr muss Familie aus Wohnhaus retten

Am Dienstagvormittag wurde der Feuerwehr in Gelsenkirchen ein Kellerbrand in der Horster Straße gemeldet.

Weil der Anrufer berichtete, dass sich Menschen bemerkbar machten, die das Gebäude wegen des völlig verrauchten Treppenraums nicht mehr verlassen konnten, galt für die Feuerwehr höchste Eile – umgehend wurde der Alarm „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ ausgelöst.

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • rund 260.000 Einwohner, fünf Stadtbezirke und 18 Stadtteile, elftgrößte Stadt in NRW
  • Heimatstadt des Bundesligisten FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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Als sie am Flammen-Haus ankam, bestätigte sich die Meldung. Eine dreiköpfige Familie war im ersten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses eingeschlossen. Da half nur noch die Menschenrettung per Leiter!

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Weitere Bewohner konnten sich selbständig aus dem Flammen-Haus befreien. Es konnte jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Personen im Gebäude befanden. Also wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Kontrolle der Wohnungen in das Haus geschickt.

Gelsenkirchen: Mann gefährdet Einsatz

Gleichzeitig begann die Brandbekämpfung im Keller und die Entrauchung des Hauses. Insgesamt fünf Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das Haus ist derzeit unbewohnbar.

Glücklicherweise gab es also keine ernsthaft verletzten Personen. Doch das hätte auch anders ausgehen können. Denn der Fahrer eines Transporters ignorierte die Absperrung an der Einsatzstelle und fuhr über die Schlauchleitung!

Dadurch wurde das Standrohr an einem Hydranten beschädigt. Die Wasserversorgung sowie die Löschmaßnahmen mussten unterbrochen werden. „Dieses rücksichtslose Verhalten hätte im Extremfall dazu führen können, dass unsere Einsatzkräfte mitten in der Brandbekämpfung kein Wasser mehr zur Verfügung hätten und dadurch selbst in akute Gefahr geraten“, schreibt die Feuerwehr Gelsenkirchen in ihrer Pressemitteilung.

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Die Quittung für sein Fehlverhalten bekam der Mann prompt: Die anwesende Polizei stellte direkt eine Anzeige. Bleibt nur zu hoffen, dass dem Fahrer das eine Lehre war.

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