Essen: Deutliche Antworten auf Triage-Frage – „Beatmungsgerät definitiv an Geimpfte“

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Vektor, Totimpfung, mRNA? Diese Impfstoff-Arten gibt es

Diese Impfstoff-Arten gibt es und so funktionieren sie.

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Die Omikron-Variante ist in Deutschland angekommen. Die Infektionszahlen steigen rasant. Daher kommt nun eine Frage auf: Wer wird behandelt, wenn es zu wenig Betten auf Intensivstationen gibt? Ein Ehepaar aus Essen hat dazu eine klare Haltung.

Die angespannte Infektionslage bereitet vielen Menschen große Sorge. Bringt die Omikron-Mutation die Kliniken in Essen, Düsseldorf und Co. nun endgültig an ihre Kapazitätsgrenzen? Kommt es zur Triage? Wer sollte im Notfall das letzte Sauerstoffgerät bekommen?

Essen: Ehepaar wird bei Triage-Frage ganz klar

Die Triage ist nötig, wenn bei vielen Patienten zu wenig medizinische Hilfe zur Verfügung steht. Mediziner entscheiden bislang danach, wer besonders gefährdet ist und wer zugleich die besseren Überlebenschancen hat. Diese Menschen werden dann zuerst versorgt.

Doch die Rechtslage zur Triage ist derzeit verfassungswidrig. Es gibt also keine gesetzlichen Kriterien dazu, wie sie abzulaufen hat. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe im Dezember entschieden.

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Ein paar Fakten über die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Essen: Triage ist verfassungswidrig

Und wie würden die Menschen in Essen entscheiden, wenn zwei Covid-Patienten mit gleichem Alter und ohne Vorerkrankung in ein Krankenhaus kämen. Der eine geimpft, der andere ungeimpft. Wer von ihnen sollte im Zweifel das letzte Beatmungsgerät bekommen?

„Ich bin kein Mediziner. Das müssen die entscheiden. Ich finde es aber generell bedenklich das anhand eines Impfstatus abzuwägen. Egal ob gegen Corona geimpft oder nicht – da sollte man in solch einer Situation keinen Unterschied machen“, findet eine Frau.

Essen: „Jeder hat das Recht auf medizinische Versorgung“

Ein weiterer Befragter sieht das ähnlich: „Egal ob geimpft oder nicht. Jeder hat das Recht auf eine anständige medizinische Versorgung. Es gibt immer einen, der die besseren Überlebenschancen hat. Das kann eventuell auch der Ungeimpfte sein.“

Ein Ehepaar hingegen sieht das komplett anders – und wird ziemlich deutlich: „Für mich hätte ganz klar der Geimpfte den Vorrang. Ungeimpfte verhalten sich nicht sozial. Warum sollte man sie dann auch noch bevorzugen? Wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht, dann kann sich jeder impfen lassen“, betont der Mann.

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Essen: Ehepaar würde den Geimpften bevorzugen

Und auch seine Frau teilt diese Ansicht: „In dem Fall sollte das Beatmungsgerät definitiv an die geimpfte Person gehen.“

Eine klare Meinung! Der Bundestag wird sich mit der Frage der Triage bald befassen müssen. Bis dahin müssen Mediziner im Falle einer Triage nach eigenem Ermessen entscheiden, wen sie zuerst behandeln.

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