Duisburg: Mann angelt am Rhein – sein Fang ist ein Fall für die Polizei

So entsteht ein Phantombild

So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

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Nach einem großen Fang im Rhein ermittelt nun die Wasserschutzpolizei Duisburg.

Was ein Angler (34) aus Düsseldorf am vergangenen Montag (13. Juni) am Haken hatte, ist nichts für schwache Nerven. Die Polizei Duisburg bittet nach dem Vorfall um Hinweise.

Polizei Duisburg veröffentlicht dramatisches Bild

Stattliche zwei Meter war er lang - und schwer gezeichnet.

Der 34-jährige Düsseldorfer zog am Pfingstmontag einen schwer blutenden Wels bei Neuss-Grimlinghausen aus dem Rhein. Der Anblick war nichts für schwache Nerven.

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Das ist die Stadt Duisburg:

  • frühste schriftliche Erwähnung im Jahr 883
  • fünftgrößte Stadt in NRW, besteht aus sieben Stadtbezirken, hat rund 496.000 Einwohner (Stand: Dezember 2020)
  • Duisburger Hafen gilt als größter Binnenhafen der Welt
  • fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammen aus den acht Duisburger Hochöfen
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Landschaftspark Duisburg-Nord, Tiger & Turtle – Magic Mountain, Sechs-Seen-Platte
  • Oberbürgermeister ist Sören Link (SPD)

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Denn Unbekannte hatten dem Wels drei Drähte durch sein Maul gestochen. Daran war ein Seil geknotet, mit dem der Fisch offenbar an Land gefesselt worden war.

Gequälter Fisch aus dem Rhein gezogen – Polizei Duisburg ermittelt

„Der Wels kämpfte um sein Leben und konnte sich scheinbar selbst befreien, indem er das Seil durchscheuerte und so wieder ins Wasser gelang“, fasste ein Sprecher der Polizei Duisburg zusammen.

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Beim Anblick des offenbar schwer gequälten Tieres verständigte der Angler die Wasserschutzpolizei.

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Weitere Meldungen aus Duisburg:

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Die Beamten ermitteln nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Du hast verdächtige Beobachtungen am Rheinufer rund um den 6. Juni gemacht? Dann melde dich bitte bei der Polizei in Duisburg unter der Nummer: 0203/2800.

Duisburg: Jugendzentrum überrascht mit politischer Aktion – „Hätte nicht damit gerechnet“

Die Jugendzentren „Zitrone“ und „Mabilda“ hatten sich zum Sommerfest am Freitag eine besondere politische Beteiligungsaktion ausgedacht. Die könnte sogar das Stadtbild verändern.(Hier mehr dazu) (ak)