Dortmund: Massive Änderung im Stadtbild! Pendler können bald aufatmen

Dortmund: Ein Mega-Projekt der U-Bahn soll das Gesicht der Stadt erheblich ändern (Archivbild)
Dortmund: Ein Mega-Projekt der U-Bahn soll das Gesicht der Stadt erheblich ändern (Archivbild)
Foto: Dieter Menne/dpa

Egal ob unter der Woche oder am Wochenende: Jeder, der einer der großen NRW-Metropolen schon einmal einen Parkplatz suchen musste, weiß, was das für eine Aufgabe ist. Dortmund bildet da keine Ausnahme.

Deshalb steigen immer mehr Leute in den Städten auf öffentliche Verkehrsmittel um. Das hat auch die DSW21, der Verkehrsbetrieb von Dortmund, erkannt und startet jetzt eine Großoffensive in Sachen Nahverkehrs-Ausbau.

Dortmund: Verkehrsunternehmen plant Mammutprojekt

Neue Bus- und U-Bahnlinien, umweltverträglichere Fahrzeuge und sogar eine komplett neue unterirdische Strecke hat sich die DSW21 in den nächsten Jahren als Projekte vorgenommen.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Mit dem Projekt Dortmund 2030 soll es in der Heimatstadt des BVB so endlich mit der Mobilitätswende vorangehen.

Dortmund: Universität mit deutlich besserer Anbindung

Vor allem Studierende werden sich freuen, beinhaltet das neue Konzept einen weiteren Ausbau der Verbindungen an die TU Dortmund, die weit vom Stadtzentrum entfernt in Barop nur durch wenige Linien mit der City verbunden war.

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Eine neue Schnellbuslinie soll jetzt die Universität mit Datteln verbinden, vier weitere Schnellbusachsen sollen folgen, wie ein Schreiben der DSW21 aufzeigt. So sollen vor allem pendelnden Studierenden der Weg zur Uni erleichtert werden.

Dortmund: Ausbau der H-Bahn und Ring-Linie durch die Innenstadt geplant

Ebenso dazu kommt eine Direktverbindung von der TU ins beliebte Kreuzviertel. Zudem sollen die Linien der H-Bahn bis 2030 ausgebaut und erweitert werden.

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Mit der Innovationslinie 400 plant das Verkehrsunternehmen eine Buslinie, die als Ring-Linie im Zehn-Minuten-Takt einmal um die Innenstadt herum bis nach Hörde fahren soll.

Dortmund: Busse steigen auf Elektro um

Diese ganzen neuen Buslinien brauchen natürlich auch Fahrzeuge, weswegen die DSW21 ihre Flotte aufstocken will. Ein großer Teil soll dabei aus umweltfreundlichen E-Bussen bestehen.

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Doch auch für Pendler, die sich in Fahrgemeinschaften organisieren oder nur bis zum Hauptbahnhof fahren, soll es in Zukunft komfortabler in Dortmund zu gehen. Die DSW21 will auch das Angebot von Park-and-Ride-Parkplätzen massiv ausbauen.

Dortmund: Riesenprojekt unter Tage

Das größte Projekt wird sich – ganz Ruhrpott-typisch – aber unter Tage abspielen. Als „Dekaden-Projekt“ bezeichnet das Verkehrsunternehmen selbst das Unterfangen einen neuen U-Bahn-Tunnel unter der Innenstadt von Dortmund ausheben zu wollen.

Der Innenstadttunnel Ost soll in einem Bogen über das Kaiserstraßenviertel später bis zum Hauptbahnhof führen. Bis es soweit ist, könnte es aber noch ein Weilchen dauern. Nicht ohne Grund heißt die Offensive der DSW21 „Dortmund 2030“… (kk)

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