Dortmund

Dortmund: Anwohner beobachten mysteriöses Vorgehen vor ihrer Haustür – sie ahnen nicht, was sich auf ihrem Dachboden abspielt

Anwohner aus Dortmund hatten die Polizei über Drogenhandel vor ihrer Haustüre informiert, da sie sich belästigt fühlten. (Symbolbild)
Anwohner aus Dortmund hatten die Polizei über Drogenhandel vor ihrer Haustüre informiert, da sie sich belästigt fühlten. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Justin Brosch

Dortmund. Na, das ist für einen 20-Jährigen aus Dortmund aber mal blöd gelaufen!

Mit viel Bargeld, vorportioniertem Kokain und einem offenen Haftbefehl wurde der Mann aus Dortmund am Montag von Beamten festgenommen und abgeführt.

Dortmund: Anwohner beschwerten sich über Drogenhandel vor ihrer Haustür

Mehrere Anwohner hatten sich bei der Polizei über Drogenhandel unmittelbar vor ihrer Haustür beschwert und daraufhin die Polizei alarmiert.

Die Beamten des Einsatztrupps Nord hatten die beiden mutmaßlichen Drogendealer zuvor beim Dealen beobachtet. Dabei ist ihnen aufgefallen, dass die beiden Dealer zwischenzeitlich in einem Mehrfamilienhaus verschwanden und „kurze Zeit später gemeinsam wieder“ herauskamen und im Bereich Oestermärsch gedealt hätten, wie die Polizei berichtet.

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Dortmund: Dealer lagerten Geld und Drogen auf Dachboden

Bei der Festnahme der Beiden stellte sich heraus, dass die mutmaßlichen Dealer nicht in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses wohnten, jedoch einen Schlüssel für das Haus besaßen.

Daraufhin habe es eine Durchsuchung gegeben, die erfolgreich war: „Die Polizei fand neben Bargeld in vierstelliger Höhe und dealertypischer Stückelung auch vorportionierte, weitere Verkaufseinheiten Kokain“, so die Polizei.

Das gefundene Beweismaterial hatten die beiden Dealer auf dem Dachboden gelagert.

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Dortmund: 20-Jähriger muss Haftstrafe antreten

Die 18-jährige Komplizin wurde nach der Festnahme wieder freigelassen, da gegen sie keine besonderen Haftgründe vorlagen. Der 20-Jährige aus Dortmund wird weiterhin in Gewahrsam bleiben, da gegen ihn zuvor bereits ein offener Haftbefehl vorlag.

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Die Polizei ermittelt nun weiter wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes. Außerdem wird der 20-Jährige seine Haftstrafe nun antreten. (ali)