Bochum: Spektakuläres Phänomen am Himmel! Dann kannst du es auch sehen

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Ein Blick in die Sterne von Bochum lohnt sich immer, aber in klaren, lauen Sommernächten werden sie manchmal zu etwas ganz Besonderem. Das Planetarium Bochum klärt nun über ein besonderes Himmelsphänomen auf, das es in diesen Wochen zu bestauen gibt.

Jeder kann es mit bloßen Augen beobachten, jedoch empfiehlt es sich, dafür einen Wecker zu stellen.

Bochum: Spektakuläres Phänomen am Nachthimmel – jeder kann es einfach mit bloßen Auge beobachten

Vor einigen Tagen postete das Planetarium Bochum zu dem besonderen Himmelsphänomen bereits Beiträge auf Facebook, Twitter und Instagram. In den kommenden Wochen wird es aber „noch viel ausgeprägter auftreten“, versprechen die Astronomie-Experten.

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Mehr zum Zeiss Planetarium Bochum:

  • erbaut 1964, als erstes deutsches Großplanetarium der Nachkriegszeit
  • rund 300.000 Besucher jährlich
  • seit 2004 leitet die Astrophysikerin Susanne Hüttemeister das Planetarium
  • das Gebäude steht unter Denkmalschutz

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Im ganzen Juli, vielleicht sogar bis in den August hinein, sollten die spektakulären Beobachtungen möglich sein. Gemeint sind die sogenannten nachtleuchtenden Wolken. Dieses Phänomen tritt nur in den Sommermonaten auf. „Es sind die höchsten Wolken, die es gibt“, erklärt Dr. Susanne Hüttemeister auf Instagram.

Sie schweben in 81 bis 85 Kilometern über uns. „Wer schon mal geflogen ist, der weiß, dass die normalen Wolken eher weniger als 10.000 Meter hoch sind“, also in rund zehn Kilometer Höhe aufhören. Man fliegt also normalerweise mit dem Flugzeug über sie hinweg.

Das besondere an diesen leuchtenden Nachtwolken, die nur in nördlicher Himmelsrichtung zu sehen sind: Sie bekommen noch Sonnenlicht ab, wenn es bei uns am Boden dunkel ist. Die Eiskristalle erstrahlen dann als „perlweiße, etwas faserige Wolkenbänder“, weiß die Institutsleiterin.

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Man braucht einen Wecker und etwas Glück, um das Phänomen über Bochum zu bestaunen

Auf Facebook weist das Planetarium darauf hin, dass dieses Phänomen oft im Morgengrauen auftritt. Präzise vorherzusagen, wann die nachtleuchtenden Wolken zu sehen sind, ist jedoch leider nicht möglich. Man sollte sich also am besten einen Wecker stellen und braucht das nötige Glück!

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Spannend: Es kann sogar sein, dass das Phänomen in den vergangenen Jahren zugenommen hat. „Es gibt zumindest mehr Beobachtungen“, so Dr. Hüttemeister. Ob das wirklich so ist und woran das liegen könnte, ist aber noch unklar.