Sebastian Vettel reicht es – diese Kritik an seinem Team hat es in sich

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Mit Durchhalteparolen und einer ordentlichen Portion Optimismus hatte Sebastian Vettel sich in der Formel 1 durch eine lange Durststrecke gequält.

Zuletzt lief es wieder etwas besser. Doch statt sich über die Punkte zu freuen, gibt sich Sebastian Vettel nach dem Mexiko-GP extrem frustriert.

Sebastian Vettel frustriert – deutliche Kritik an Aston Martin

In den USA fuhr er trotz Straf-Versetzung noch auf Rang 10, in Mexiko ließ er nach monatelanger Durststrecke weitere Punkte folgen. Doch jetzt stellt Vettel klar: Er ist alles andere als zufrieden.

Nach vier WM-Titeln und vielen weiteren Jahren im Kampf um GP-Siege und Podeste ist ihm die Jagd nach ein paar popeligen Punkten zuwider.

Vettel frustriert: Fahre fehlerfrei und werde Zehnter

Mit Aston Martin hat Sebastian Vettel keine Chance auf Rennsiege oder Titelkämpfe – und das stinkt dem Heppenheimer gewaltig.

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Im Red Bull und Ferrari ging es um die Spitze, im Aston Martin kämpft der 34-Jährige um Plätze im Mittelfeld und stellt gegenüber „Sky Sports“ klar: „Die Befriedigung, wenn du über die Linie fährst, ist einfach nicht die gleiche.“

„Hast du einmal ein Rennen gewonnen und standest auf dem Podium, bekommst du einen massiven Boost von den Fans und damit irgendwie auch Bestätigung. Jetzt fahre ich Rennen und werde Achter oder Zehnter“, hadert „Seb“ nach dem Mexiko-GP der Formel 1 (>> hier die Highlights).

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„Du hast das Gefühl, du bist ein gutes Rennen gefahren, hast keine Fehler gemacht, und kommst als Zehnter, Neunter, Achter ins Ziel. Das ist nicht das, wofür ich hier bin“, stellt der Star-Pilot der Formel 1 unmissverständlich klar.

Eine Kritik an seinem Rennstall, die es in sich hat. Vettel sagt damit deutlich: Nicht die Piloten, sondern das Auto machen aus Aston Martin ein Durchschnitts-Team.

„Vielleicht bin ich verwöhnt, habe mich daran gewöhnt zu gewinnen und an der Spitze mitzufahren“, sagt Sebastian Vettel und blickt gleich wieder mit Hoffnung in die Zukunft.

2022 werden die Karten neu gemischt und der britische Rennstall hofft, an die Erfolge aus „Racing Point“-Zeiten anknüpften zu können. Bereuen, das stellt Vettel auch klar, würde er die Unterschrift bei Aston Martin bislang aber auch nicht.