Formel 1: Vettel-Protest zeigt Wirkung – F1 mit drastischer Änderung

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Dieser Anblick gehört mittlerweile zu einem Wochenende der Formel 1 wie der Boxenstopp zum Rennen: Sebastian Vettel der mit T-Shirts, Helmdesign oder klaren Aussagen auf Missstände und Probleme in der Welt aufmerksam macht.

Besonders für den Klimaschutz setzt er sich ein – auch innerhalb der Formel 1. Seine mahnenden Worte scheinen nun Gehör zu finden. F1-CEO Stefano Domenicali denkt über eine drastische Änderung nach.

Formel 1 will sich anpassen – für die Umwelt

„Miami 2060 – erster Grand Prix unter Wasser. Handelt jetzt oder schwimmt später“ – mit diesem T-Shirt-Spruch sorgte Vettel vor einigen Wochen beim ersten Rennen in Miami für Aufsehen. Wieder einmal nutze er seine Reichweite für eine Botschaft.

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Formel 1 | Die kommenden Rennen:

  • Monaco-GP (29. Mai)
  • Aserbaidschan-GP (12. Juni)
  • Kanada-GP (19. Juni)
  • Großbritannien-GP (3. Juli)
  • Österreich-GP (10. Juli)

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Dem viermaligen Champ ist bewusst, dass er als Fahrer des Formel-1-Zirkus‘ für manch einen Beobachter heuchlerisch wirkt. Sein Proteste und sein Mahnen sorgen aber auch dafür, dass sich die Rennserie Gedanken um Nachhaltigkeit macht. Das hat offenbar Auswirkungen auf den Rennkalender.

Formel 1: Rennkalender soll überarbeitet werden – auch dank Vettel

Denn für das Jahr 2023 plant F1-Boss Domenicali offenbar, eine logistisch kluge Reihenfolge der einzelnen Grand-Prix-Rennen. So sollen mehr Rennen nach Regionen gruppiert werden. Ein Hin und Her wie in diesem Jahr von Australien nach Italien nach Miami nach Spanien soll vermieden werden.

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So soll die Nachhaltigkeit gesteigert werden. Denkbar, dass dann beispielsweise die drei Rennen in den USA (Austin, Miami, Las Vegas) alle nacheinander stattfinden, um Flugkilometer zu sparen. Über die Pläne soll Domenicali die Teams laut Medienberichten in Spanien informiert haben.

Formel 1 geht weitere Schritte für mehr Umweltfreundlichkeit

Es wäre der nächste Schritt auf dem Weg, die Formel 1 umweltfreundlicher zu machen. Bis 2030 soll der Sport klimaneutral sein. Dafür setzt man immer mehr auf Biokraftstoff und Elektroantrieb. Ab 2026 werden zu diesem Zweck neue Motoren eingeführt.

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Formel 1 | Top-News:

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Die klimaneutrale Zeit der Formel 1 wird Sebastian Vettel als aktiver Fahrer wohl nicht mehr erleben. Jedoch darf er sich sicher sein, dass er mit seinen Protesten einen Anteil daran hat, dass die Motorsport-Königsklasse ihre Sinne für dieses Thema geschärft hat. (mh)