Borussia Dortmund: Marco Rose macht bitteres Geständnis – „Sehe es mit zwei weinenden Augen“

Marco Rose: Das ist die Karriere des neuen BVB-Trainers

Marco Rose: Das ist die Karriere des neuen BVB-Trainers

Erfolgscoach Marco Rose und Borussia Dortmund sind sich einig. Der 44-Jährige wird Cheftrainer des BVB. Doch wie gelang ihm der Weg zum Profi-Trainer? Wir stellen euch seine Karriere vor.

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Vorhang auf für die Heimpremiere von Borussia Dortmund im Jahr 2022. Am Freitagabend empfängt der Tabellenzweite der Fußballbundesliga das Überraschungsteam aus Freiburg.

Ein lautstarkes Fußballfest wird es allerdings nicht geben. Wegen der Coronaauflagen sind im Stadion von Borussia Dortmund maximal 750 Zuschauer erlaubt. Marco Rose gibt einen ehrlichen Einblick, wie er diese Entscheidung findet.

Borussia Dortmund: Geisterspielatmosphäre kehrt zurück

Im Grunde genommen wird die Partie einem Geisterspiel gleichkommen. Im über 80.000 Zuschauer fassenden Signal-Iduna-Park ist diese geringe Anzahl an Fans nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Eine gute Sache für den BVB, weil es so immerhin kein richtiges Geisterspiel ist, oder eine schlechte, weil viele Plätze frei bleiben werden?

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Das ist der Signal Iduna Park:

  • Seit 1974 die Heimat von Borussia Dortmund
  • Von 1974 bis 2005 war der Name noch „Westfalenstadion“
  • Wurde bereits mehrfach umgebaut und erweitert
  • Aktuelle Kapazität: 81.365 Plätze
  • Der Signal Iduna Park ist das größte Stadion in Deutschland

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Der BVB-Coach hält mit seiner Meinung dabei nicht hinterm Berg. „Ich sehe es eher mit zwei weinenden Augen“, verkündet er bitter. Er freue sich für alle, die da sein können und zumindest über ein bisschen Stimmung. „Aber eigentlich bringt es auch keine Atmosphäre“, gesteht Rose.

Viel Platz im Stadion von Borussia Dortmund

Den ein oder anderen Fan werde man vermutlich hören. Das könne den Spielern immerhin ein bisschen geben. „Aber wenn wir über ein Stadion reden, wo über 80.000 Zuschauer reingehen und unsere Fans fehlen, dann macht das wenig Spaß“, wird der 45-Jährige deutlich.

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Rose hofft, in Zukunft sowohl zu Hause als auch auswärts Fußballfeste in vollen Stadien feiern zu können. Die Emotionen, die damit einhergehen, seien das, „was Fußball ausmacht.“ Pressesprecher Sascha Fligge fügte an: „Im Schnitt hat jeder Besucher am Freitag 108 Plätze für sich. Das ist wirklich bitter.“ (mh)