Borussia Dortmund: Diese Kampfansage des FC Bayern ist deutlich – wie reagiert der BVB?

Borussia Dortmund und der FC Bayern kämpfen um die Tabellenspitze.
Borussia Dortmund und der FC Bayern kämpfen um die Tabellenspitze.
Foto: imago/Sven Simon

München. Klare Kampfansagen des FC Bayern an Borussia Dortmund!

"Wir wollen Meister werden. Die anderen interessieren uns nicht", kündigte nicht nur Nationaltorwart Manuel Neuer nach dem Sieg beim Vorbereitungsturnier am Sonntag in Düsseldorf gewohnt selbstbewusst an. Neu ist in diesem Jahr allerdings die Rolle, in der sie diese äußern: Denn erstmals seit 2011 starten die Bayern als Verfolger in die zweite Saisonhälfte.

Borussia Dortmund: Bayern blasen zum Angriff

Mit dem Gastspiel bei der TSG Hoffenheim eröffnen die Bayern am Freitag die Jagd auf Spitzenreiter Borussia Dortmund. Die beinahe etwas unheimliche Demut, die sich der gesamte Verein im Laufe der holprigen Hinrunde zwischenzeitlich verordnet hatte, ist längst abgelegt. Das Trainingslager in Katar verlief trotz des Wirbels um Franck Riberys "Gold-Steak" sportlich zufriedenstellend, im Hintergrund bereiten die Verantwortlichen zudem intensiv den für Sommer angekündigten Umbruch vor.

Als ersten Neuzugang für die neue Saison Sportdirektor präsentierte Hasan Salihamidzic zuletzt Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart, das Interesse am englischen Toptalent Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea), an Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und an Nationalspieler Timo Werner (RB Leipzig) ist zudem offiziell hinterlegt. Idealerweise könnte dies sogar schon jetzt den Konkurrenzkampf im aktuellen Kader anheizen. Zu spüren war zuletzt immerhin auch bei den Etablierten ein neuer Drang, sich zu bewiesen.

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BVB oder Bayern: Wer wird Meister?

Bei Borussia Dortmund registriert man das gestiegene Münchner Selbstbewusstsein vor dem eigenen Rückrundenstart am Samstag bei RB Leipzig noch gelassen. "Das ist ein Spiel, nichts anderes. Was sollen die Bayern in ihrer Situation auch sonst sagen?", befand Mittelfeld-Anführer Alex Witsel im kicker-Interview: "Du musst dein Ding durchziehen und zu jeder Zeit und in jeder Situation cool bleiben."

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Nach der zweitbesten Vorrunde ihrer Bundesliga-Geschichte und angesichts von noch immer sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Jäger aus München strotzt schließlich auch Borussia Dortmund vor Selbstbewusstsein. Die Vorbereitung in Marbella darf nach drei Siegen in drei Testspielen als erfolgreich verbucht werden. Eine längere Zwangspause für Kapitän und Top-Scorer Marco Reus aufgrund von Magenproblemen scheint kein allzu großer Grund zur Sorge.

Wie läuft's bei Gladbach?

Hinter dem sich anbahnenden Zweikampf an der Spitze bereiten sich etliche Teams auf einen verbissenen Kampf um die Europapokal-Plätze vor. Die beste Ausgangssituation hat dabei Borussia Mönchengladbach, die als Dritter knapp vor RB Leipzig sogar noch auf Tuchfühlung zum Führungsduo liegen. Zum Auftakt erwartet die in der Hinrunde erstaunlich reifen Fohlen bei Bayer Leverkusen allerdings direkt eine knifflige Aufgabe.

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Schließlich streben die Leverkusener mit dem neuen Trainer Peter Bosz mit Macht nach einem Platz in der Europa League. Den wollen allerdings auch die Überraschungsteams VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt, um damit ihre so vielversprechende Hinrunde zu veredeln. Dazu kommen die TSG Hoffenheim in ihrem letzten Halbjahr unter Julian Nagelsmann, Hertha BSC und Werder Bremen.

Packender Abstiegskampf

Auf Wiedergutmachung ist derweil Vizemeister Schalke 04 aus, der nach einem kapitalen Fehlstart noch immer in der Nähe der Abstiegszone rangiert. Im Vergleich zu den anderen Keller-Klubs wie Schlusslicht 1. FC Nürnberg, Hannover 96, VfB Stuttgart oder der vom selbst verursachten Hickhack um Trainer Friedhelm Funkel durchgeschüttelte Aufsteiger Fortuna Düsseldorf, die den Existenzkampf längst verbissen führen, weist der Kader eigentlich genügend Qualität auf. Das war allerdings schon in der Hinrunde so. (dhe/sid)

 
 

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