Düsseldorf

Flughafen Düsseldorf: Politikerin von Ausreise abgehalten – „Erinnert an Erdogan-Methoden“

Am Flughafen Düsseldorf wurde eine Politikerin von ihrem Abflug abgehalten. (Symbolbild)
Am Flughafen Düsseldorf wurde eine Politikerin von ihrem Abflug abgehalten. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Federico Gambarini

Düsseldorf. Mit so einem Vorfall am Flughafen Düsseldorf hat eine deutsche Politikerin sicherlich nicht gerechnet!

Wie unser Partner-Portal MOIN.DE berichtet, wurde die Hamburger Linken-Politikerin Cansu Özdemir von der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf davon abgehalten, ihren Flug zu bekommen. Stattdessen verbrachte sie stundenlang in einem Verhörzimmer.

Flughafen Düsseldorf: Hamburger Politikern an Ausreise gehindert

„Was sich heute ereignet hat, erinnert an #Erdoğan-Methoden“, schreibt Özdemir über die Erfahrungen, die sie am Flughafen Düsseldorf machen musste auf Twitter.

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Das ist der Flughafen Düsseldorf:

  • Eröffnung am 19. April 1927
  • der „Düsseldorf Airport“ (DUS) zählt mit rund 25 Millionen Passagieren zu den Top 3 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands (nach Frankfurt a.M. und München)
  • 77 Fluggesellschaften verbinden ihn mit über 200 Zielen in etwa 55 Ländern
  • wichtigster Flughafen in NRW und einer der größten Flughäfen in Deutschland
  • hat mit einer Höhe von 87 Metern den höchsten Tower Deutschlands

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Als Teil einer Delegation wollte die Hamburger Politikerin in die irakische Stadt Erbil fliegen. Sie ist die Hauptstadt des kurdischen Autonomiegebietes.

Flughafen Düsseldorf: Delegation wird stundenlang verhört

Doch Özdemir und die anderen Teilnehmer der Delegation kamen noch nicht einmal bis zum Onboarding. Sie wurden von der Flughafenwache einzeln in Zimmer gebracht und verhört.

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„Wir sind seit mehreren Stunden in einem Raum ohne Fenster eingesperrt“, erklärte Özdemir ihre Situation in einer Mitteilung der Linken-Fraktion aus Hamburg.

Flughafen Düsseldorf: 20 Personen wurden „intensiv verhört“ – auch Politikerin

Als Grund für die Filzung der Delegationsteilnehmer wären von Seiten der Bundespolizei einzig „politische Aktivitäten einzelner Delegationsmitglieder in der Vergangenheit" genannt worden Özdemir selbst nennt in ihrem Tweet als Grund, dass die Delegation „das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland schädigen könnte".

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Eine Sprecherin der Bundespolizei NRW bestätigte, dass im Laufe des Vormittags eine Gruppe von rund 20 Personen einer „intensiven grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle“ unterzogen wurde.

Flughafen Düsseldorf: Keine Ausreise weil "Ansehen der Bundesrepublik" gefährdet sei

Anlass für die für die Kontrolle sei gewesen, „dass wir nicht ausschließen konnten, dass von Personen dieser Gruppe Gefährdungen ausgehen könnten, die die Sicherheitsbelange der Bundesrepublik Deutschland im Ausland nachhaltig schädigen könnten“.

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Die Sprecherin machte keine Angaben darüber, welcher Art diese Gefährdungen sein könnten. Mittlerweile ist zudem ein Schreiben aufgetaucht, dass die ganze Sache in einem anderen Licht zeigt. Was darin stand, liest du auf MOIN.DE lesen>>>

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