Urlaub: Achtung! Diese Gefahr lauert jetzt auch im Norden von Deutschland

Wer Urlaub im Norden Deutschlands macht, sollte aufpassen. (Symbolbild)
Wer Urlaub im Norden Deutschlands macht, sollte aufpassen. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / agrarmotive / Priller&Maug (Montage: DER WESTEN)

Du hast vor Urlaub im Norden Deutschlands zu machen? Dann solltest du das hier beachten. Denn dort ist eine Gefahr auf dem Vormarsch.

Risikogebiete sind eigentlich im Süden Deutschlands. Doch immer mehr Vorfälle werden auch im Norden gemeldet. Wenn du dort lebst oder Urlaub machst, solltest du dich hüten. Vor was?

Vor Zecken! Denn in letzter Zeit werden immer mehr neue Arten gemeldet, die neue Krankheiten mit sich bringen, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.

Urlaub: Neue Arten im Norden

Vor allem nach dem Regen und der Hitze in der letzten Zeit fühlen sich die Zecken pudelwohl. Die widerlichen Tiere lauern im hohen Gras, in Büschen und in einer feuchten Umgebung.

Zecken wimmeln nur so von gefährlichen Krankheiten. Durch ihren Speichel übertragen sie beim Blutsaugen zum Beispiel Lyme-Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), eine Art der Hinhautentzüdung.

Diese beiden Krankheiten werden am häufigsten beobachtet. Vor allem der Gemeine Holzblock, eine der bekanntesten Zeckenarten, überträgt sie. Und der ist zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern weit verbreitet. Vor allem Warnemünde sei ein Risikogebiet für diese Art, heißt es weiter.

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Das ist eine Zecke:

  • Eine Zecke ist ein Spinnentier mit acht Beinen
  • Sie gehören zur Gruppe der Milben
  • In Deutschland gibt es etwa 25 Arten
  • Zecken verstecken sich im Gras im Gebüsch
  • Mit ihren Vorderbeinen wittert sie ihre Beute am Geruch, der Körperwärme und dem Atem
  • Beißt die Zecke zu, befindet sich der -Kopf in der Wunde, der Rest bleibt draußen
  • So kann eine Zecke das 200-fache ihres Körpergewichts an Blut saugen
  • Die Zecke selbst ist nicht gefährlich, sie kann aber gefährliche Krankheiten übertragen

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Seit einigen Jahren sind aber neue Zeckenarten in den Norden Deutschlands gekommen. Zum Beispiel die Auwaldzecke. Sie kann sehr schnell laufen. Sie überträgt gegebenenfalls Anaplamose und Babesiose. Die Krankheiten sind für Hunde gefährlich. Es kann tödlich enden. Auch Hunde-Profi Martin Rütter warnt davor. Was er rät, liest du hier <<<

Urlaub: So kannst du dich schützen

Das Fatale: Erste Symptome zeigen sich nach Zeckenbissen manchmal erst nach Monaten. Die sogenannte Wanderröte, ein roter Kreis um der Bissstelle, ist ein Zeichen für Borreliose. Weitere Symptome: grippeähnliche Schübe, Muskel- und Gelenkschmerzen oder auch neurologische Probleme. Manchmal auch Jahrzehnte nach dem Biss.

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Wenn du Urlaub im Norden oder Süden Deutschlands machst, wo es viel Gras und viele Gebüsche gibt, solltest du Folgendes beachten: Beine, Arme und Nacken bedecken; helle Kleidung tragen. So kannst du die Tiere auf deinem Körper besser erkennen.

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Auch gibt es Anti-Zeckenmittel. Gegen FSME sogar Impfungen. Was tun, wenn du eine Zecke am Körper entdeckst? Sofort abstreifen, falls sie sich festgebisschen hat, so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange- oder Karte entfernen. Laut der „Ostsee-Zeitung“ werden die meisten Erreger erst übertragen, wenn die Zecke länger gesaugt hat. (ldi)