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Urlaub in Italien: Bootstour endet in Drama! Frau stirbt bei Crash auf offenem Meer

Eine Touristin starb in ihrem Urlaub in Italien auf tragische Weise. Ein vermeintlich idyllischer Bootsausflug endete im Horror-Crash!

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Heftiges Unglück vor der Amalfiküste! In ihrem Urlaub in Italien kam eine Touristin am Freitag (4. August) während eines Bootsausflugs auf tragische Weise um’s Leben. Bei der Frau soll es sich um die bekannte US-Verlegerin Adrienne Vaughan (45 †). Sie brachte die Harry-Potter-Romane auf den Markt.

Vaughan war zusammen mit ihrem Mann Mike und ihren beiden Kindern Leanna (12) und Mason (8) auf im Urlaub in Italien, als das tragische Unglück geschah. Die 45-Jährige hatte sich gerade an Bord eines Motorbootes gesonnt, als es zu einem dramatischen Crash mit einem Segelschiff kam. Die Frau wurde ins Meer geschleudert und soll in die Schiffsschraube gelangt sein. Wenig später erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen, berichtet die Agence France-Presse (AFP).

Urlaub in Italien: Schwerer Verdacht gegen Skipper

Adrienne Vaughan arbeitete für das bekannte Verlagshaus Bloomsbury. Bei dem Crash soll auch ihre 12-jährige Tochter ins Meer gestürzt sein. Sie blieb allerdings unverletzt. Auch der Familienvater soll bei der Kollision schwer verletzt worden sein und kam ins Krankenhaus. Der Großvater der Kinder sei nach Italien geflogen und kümmere sich um seine Enkel, sagte Giuseppe Borrelli, Oberstaatsanwalt der Provinz Salerno, im Rahmen einer Pressekonferenz am Samstag (6. August).

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Auch der Skipper des Motorboots kam mit Verletzungen ins Krankenhaus. Kurz nach dem tragischen Unfall kam in den italienischen Medien der Verdacht auf, dass dieser unter dem Einfluss von Kokain stand und deshalb das Boot gegen ein Segelschiff steuerte. Auf diesem fand zu diesem Zeitpunkt eine Hochzeitsfeier mit ungefähr 70 Menschen aus den USA und Deutschland an Bord statt. Der Boots-Mitarbeiter sei im Krankenhaus auf Alkohol und Drogen getestet worden, die Ergebnisse seien aber „nicht unbedingt aussagekräftig“, erklärte Borrelli.

Boot nahm „fast kamikaze-artiges Manöver“ vor

Die Ermittler hatten neben Adrienne Vaughans Familie auch die 70 Gäste des Segelboots vernommen. Wie der Kapitän des Schiffes gegenüber der Tageszeitung „La Repubblica“ berichtete, habe das Motorboot plötzlich ein „unerklärliches, fast kamikaze-artiges Manöver“ vorgenommen. Das Boot sei demnach aus der entgegengesetzten Richtung gekommen, „als sie plötzlich um 90 Grad drehten und unter meinen Bug tauchten“.



Gegen den Skipper werde nun „wegen Verdachts auf Totschlag und Verursachung eines Schiffbruchs“ ermittelt, so AFP. Doch auch wenn ihm nachgewiesen wird, dass er zum Zeitpunkt des Manövers unter Drogen-Einfluss stand, wird das für Vaughans Familie nur ein schwacher Trost und die Erinnerungen an den Urlaub in Italien auf ewig von diesem traurigen Ereignis belastet sein. (mit afp)