Hitze in Deutschland: Heißester Tag des Jahres – knackt der Samstag die 40-Grad-Marke?

Wetter: Wie entsteht ein Sturmtief?

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Die Hitze in Deutschland nimmt am Samstag, 18.06., einfach kein Ende. Das Thermometer steigt und steigt weiter. Experten sprechen schon jetzt von dem womöglich heißesten Tag des Jahres.

Es könnte sogar sein, dass wir wegen der Hitze in Deutschland heute die 40-Grad-Marke in der Bundesrepublik knacken. Dass die sommerliche Wärme nicht nur ihre guten Seiten ist klar, denn für unser Klima ist dieser frühe Hitzerekord kein gutes Zeichen.

Hitze in Deutschland: Heißester Tag des Jahres am 18. Juni?

„Wir rauschen jetzt in die Hitzewelle rein. Die Nacht war in den Städten in Deutschland meist tropisch“, meint Klimatologe Karsten Brandt zur „Bild“.

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Er sieht auch für den ganzen Tag eine unfassbare Hitze auf die Bundesrepublik zukommen. Dass wir jenseits der 40-Grad-Marke landen werden, steht aber am Vortmittag noch in den – nicht vorhandenen – Wolken.

Hitze in Deutschland noch nicht so schlimm wie in Frankreich

Anders sieht es da im Nachbarland Frankreich aus. Hier werden bereits Spitzentemperaturen von bis zu 33 Grad erwartet. Es sei davon auszugehen, dass absolute Hitzerekorde gebrochen werden könnten.

Verbunden mit der schon länger anhaltenden großen Trockenheit herrschte große Waldbrandgefahr, immer wieder musste die französische Feuerwehr zu Brandherden in der Natur ausrücken.

Hitze in Deutschland: Erwartet uns ein Dürrejahr

In Deutschland hält sich die Gefahr momentan in Grenzen. Das könnte aber ganz schnell anders kommen, meint auch Klimaexperte Dominik Jung im Gespräch mit der „Bild“. Wir erwarten heute 34 bis 38, oder gar bis zu 40 Grad. Damit liegen wir runde zehn Grad über den Werten, die zu dieser Jahreszeit eigentlich zu erwarten wären, sagt er.

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Keine guten Aussichten, gerade für die Landwirtschaft. „Erste Berichte sprechen bereits vom fünften Dürre-Sommer in Folge. Das gilt besonders für den Osten Deutschlands. Dort ist es jetzt schon fast so trocken wie im Dürrejahr 2018“ warnt Meteorologe Jung.

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So hat bereits der Landkreis Havelland in Brandenburg eine Verfügung erlassen, die das Wässern von Pflanzen tagsüber untersagt. Bis Ende Juli darf nur noch zwischen 19 und 9 Uhr gegossen werden. (kk)