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Vox-Star Guido Maria Kretschmer offen: „Es war schrecklich“

Das vergangene Jahr war schwer für Guido Maria Kretschmer: Jetzt berichtet er in der NDR-Talkshow, wie er mit Schmerz umgeht.

Guido Maria Kretschmer
u00a9 IMAGO/dts Nachrichtenagentur

„Shopping Queen“ wird aus dem Programm geworfen

Seit der ersten Ausstrahlung von „Shopping Queen“ im Januar 2012 schwimmt das Format auf einer Erfolgswelle. Doch nun gibt es eine beunruhigende Programmänderung des Senders.

Das vergangene Jahr war ein schweres für Guido Maria Kretschmer: Im August starb sein Vater, im Dezember seine an Demenz erkrankte Mutter.

Erstmals berichtet der Modedesigner nun in der NDR-Talkshow „deep und deutlich“, wie er die letzten Stunden am Sterbebett seiner Eltern erlebte und wie er mit dem Schmerz umgeht.

Die besondere Verbindung zu seinen Eltern

Den Star des Vox-Formats „Shopping Queen“ kennt man normalerweise immer mit einem Lächeln im Gesicht oder einem lustigen Spruch auf den Lippen. Jetzt wird der Designer jedoch ernst: denn wenn es um den Verlust seiner Eltern geht, trauert Guido noch immer.

Über die besondere Verbindung zu seinen Eltern schwärmte der Modeschöpfer bereits öfter. Auch während der Talkshow spricht Guido wieder herzlich über die beiden: „Ich sage immer: Ich hätte beide heiraten können. Ich hätte mit beiden mein ganzes Leben verbringen können. Und das ist ein großes Geschenk.“

Guido Maria Kretschmer: „Wie werde ich es ohne ihn schaffen?“

Nun jährt sich schon fast der Tod seines Vaters. Guido Maria Kretschmer stand ihm immer nahe und konnte dessen Tod anfangs gar nicht begreifen: „Mein erster Gedanke war: Jetzt bin ich irgendwie wie eine Halbwaise. Wie werde ich es ohne ihn schaffen?“

Seine Worte sprechen von unfassbarer Liebe zu seinem Vater. Umso schwerer fiel daher der Abschied: „Ich war nicht in der Lage damit umzugehen. Ich war wirklich schwer verletzt.“

Schwierige Stunden bei Guido: „Er hat mir beigebracht, wie das funktioniert mit dem Sterben“

Weil ich ihn so wahnsinnig geliebt habe und wir uns so ähnlich waren, hatte ich dann so ein Loch, was sich nicht schließen ließ“, trauert der TV-Star weiter. Durch den Verlust lernte er allmählich, sich auf den Tod einzustellen. „Mein Vater hat mir beigebracht, wie das funktioniert mit dem Sterben“, erläutert Guido.

Nachdem sein Vater bereits von ihm gegangen war, fiel der Abschied von seiner Mutter dennoch umso schwerer. Bereits während des Sterbeprozesses seines Vaters erkrankte sie an Demenz. „Es war wirklich verrückt, man verlor beide auf einmal“, so der „Shopping Queen“ Star.

Vox-Star berichtet offen: „Es war schrecklich“

Dann kam die Schocknachricht so kurz vor Weihnachten: Jetzt war auch seine Mutter von ihm gegangen. Schon damals wendete er sich mit einem emotionalen Beitrag auf Instagram an seine Fans. „Danke Mama, dass du mich immer behütet und bedingungslos geliebt hast! Du fehlst mir so sehr…“, schrieb der TV-Star auf Social Media.

Und auch während der Talkshow kommt der Schicksalsschlag wieder zur Sprache: „Als meine Mutter dann starb, da war alles weg. Da war ich fast nicht in der Lage, mit dem Auto zurück nach Hamburg zu fahren. Da war ich so lost wie noch nie in meinem ganzen Leben. Es war schrecklich.“

+++„Shopping Queen“-Star Guido Maria Kretschmer in großer Trauer: „Du fehlst mir so sehr!“+++

Dass Guido trotz dieser Verluste im letzten Jahr mit viel Kraft zurück ins Leben trat, zeigt einmal mehr, wie stark der Designer ist. Denn oft war es nicht leicht, dem normalen Alltagsgeschehen unter diesen Umständen nachzugehen: „Ich habe zwar weitergedreht, bei mir flossen manchmal aber die Tränen aus dem Nichts heraus. Ich war wirklich schwer verletzt.“

Das Gespräch über dieses schwierige Thema seines Verlusts ist ihm sicherlich nicht leicht gefallen. Umso mehr ist und bleibt Guido daher ein Herzensmensch und ihm kann man nur alles Gute wünschen.

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