„Die Höhle der Löwen“ bei VOX: Erfinder kündigt extra seinen Job – doch das Urteil von Frank Thelen ist vernichtend

Alex Baechler und sein Müllsystem 'prezit'.
Alex Baechler und sein Müllsystem 'prezit'.
Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Es sollte sein Durchbruch werden. Die zündende Idee. Der Einstieg in ein Leben voller Reichtum. Wurde es nur leider nicht ganz. Am Dienstagabend kam Alex Baechler (32) aus der Schweiz zur VOX-Show „Die Höhle der Löwen“. Im Gepäck: Seine Erfindung 'PrezIt'.

Ein Müll-Komprimierungssystem für den Hausgebrauch. Drei Jahre hat der 32-Jährige daran herumgedoktert. Der Maschinenbauingenieur kündigte sogar extra seinen gut bezahlten Job. Investierte über 40.000 Euro in die Erfindung.

Die Höhle der Löwen: Investoren sind nicht überzeugt

Und zunächst sah es auch aus wie ein Erfolg. Stolz präsentierte er den Investoren Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Judith Williams, Frank Thelen und Carsten Maschmeyer seine Erfindung.

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29 Jahre lang habe er sich über volle Abfalleimer aufgeregt erzählt er in „Der Höhle der Löwen“. Eklig sei es, den Müll mit der Hand zusammenzudrücken, und wenn die Tüte dann auch noch reiße, sei alles gleich doppelt so nervig.

Presssystem für Müll

Seine Idee: Eine Art Presssystem. Mit dem Fuß könne man auf einen Deckel treten, der auf dem Müllsack platziert ist. Dieser drücke den Müll herunter und raste dann ein, wenn der Müll maximal zusammengedrückt ist. Über Nacht werde dann der Druck aufrechterhalten und komprimiert.

Investoren sehen Probleme

Prinzipiell eine gute Idee. Nur decken „Die Höhle der Löwen“-Investoren gleich sämtliche Schwachstellen des Systems auf. So merkt Judith Williams an, dass man, wenn einmal gepresst hat, ja eine Zeit lang keinen Müll mehr nachfüllen könne. Blöd natürlich, wenn abends noch spontan Besucher vorbeikämen.

Zudem muss eine eigene Schublade für den 'Prezit' eingebaut werden, da die herkömmlichen dem Druck nicht standhalten können.

Nur Ralf Dümmel hat Interesse

Für Frank Thelen ein absolutes No-Go: „Das scheint mir ein echter Rohrkrepierer zu sein. Das ist wirklich gar nichts für mich“, fährt er Erfinder Baechler an. Baechler scheint konsterniert: Sind all seine Bemühungen und Träume mit diesem Satz zerstört?

Und auch die Löwen Dagmar Wöhrl, Judith Williams und Carsten Maschmeyer haben kein Interesse.

Einzig Ralf Dümmel wäre dabei. Er will 125.000 Euro für 30 Prozent der Anteile ausgeben. Natürlich schlägt Baechler ein. Dümmel sei von Anfang an sein Wunschkandidat gewesen.

 
 

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