Oberhausen

Oberhausen: Mann rast durch 30er-Zone – seine Begründung macht sprachlos

Die Geschichte des Gasometers - beinahe gäbe es ihn nicht mehr

Die Geschichte des Gasometers - beinahe gäbe es ihn nicht mehr

Kathrin Migenda

Der Gasometer in Oberhausen ist die höchste Ausstellungshalle Europas.

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Oberhausen. Na, DAS ist mal eine richtig dreiste Ausrede...

Am Mittwoch ist gegen 12 Uhr ein Mann (49) aus Oberhausen mit seinem Fahrzeug auf der Parallelstraße in Richtung Bebelstraße mit 64 Stundenkilometern gemessen worden.

Oberhausen: Mann rast durch 30er-Zone – seine Begründung macht sprachlos

Das mag sich jetzt nicht nach viel anhören. Doch erlaubt sind in der Straße lediglich 30 Stundenkilometer – der Bleifuß aus Oberhausen ist also satte 34 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen!

Keine Frage, der Raser ist von der Polizei sofort rausgewunken und kontrolliert worden. Und natürlich sind den erfahrenen Beamten die eine oder andere kuriose Ausrede bei Rasern untergekommen. Doch in diesem Fall mussten sicher auch Routiniers mächtig schmunzeln.

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Das ist der Bußgeldkatalog:

  • beinhaltet die Vorschriften zur Erteilung von Strafen wegen Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr
  • die ursprüngliche Fassung datiert vom 13. November 2001
  • zuvor hatte jedes Bundesland eigene Regeln im Verkehrsrecht

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Der 49-Jährige hat nämlich den Vogel abgeschossen, als er den Grund für sein Rasen nennen sollte: „Muss zum Arzt, nur bis 12 Uhr auf, bin krank.“ Naja, soo krank kann er wohl nicht gewesen sein, wenn er sich zutraut, bei überhöhter Geschwindigkeit die volle Fahrkontrolle behalten zu können.

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Oberhausen: Sattes Bußgeld, Punkte und Fahrverbot für Bleifuß

Jedenfalls ist er mit dieser Ausrede natürlich nicht durchgekommen. Er muss blechen – und zwar knackige 260 Euro. Dazu kommen noch zwei Punkte in Flensburg – und ein Fahrverbot für einen ganzen Monat.

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Ob krank oder nicht: Zeit genug also, um seine Krankheit auszukurieren hat er jetzt... (mg)