Rewe, Edeka und Co. in NRW: Kunden brauchten am Freitag starke Nerven – das ist der Grund

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Edeka: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Edeka-Gruppe ist die größte Supermarktkette Deutschlands. Gegründet wurde die Edeka AG & Co. KG 1907 in Leipzig. Heute hat sie ihren Hauptsitzt in Hamburg.

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Wer am Freitag in NRW seine Einkäufe bei Rewe, Edeka und Co. erledigen wollte, braucht wahrscheinlich viel Geduld.

Denn viele Filialen der Supermärkte hatten an diesem Tag in NRW nur eingeschränkt geöffnet. Das hatte einen wichtigen Grund.

Rewe, Edeka und Co. in NRW: Darum kam es am Freitag zu Einschränkungen

So sind die Mitarbeiter von Rewe, Edeka und Co. am Freitag zum Streik aufgerufen worden. Hintergrund ist ein Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern im Einzelhandel in NRW.

„Die Beschäftigten werden bereits seit dem 1. Mai hingehalten“, erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Silke Zimmer und weiter: „Anstatt am Verhandlungstisch zu einem Ergebnis zu kommen, haben die Arbeitgeber versucht, die Beschäftigten mit freiwilligen Vorweganhebungen abzuspeisen und so die Streiks zu brechen“

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Filialen in diesen NRW-Städten sind am Freitag unter anderem vom Verdi-Streik betroffen:

  • Essen
  • Dortmund
  • Bochum
  • Duisburg
  • Oberhausen
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Recklinghausen
  • Moers
  • Düsseldorf
  • Köln
  • Bonn
  • Aachen

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Aldi hatte gegenüber DER WESTEN mitgeteilt, dass keine Filialen aufgrund des Streiks geschlossen seien. Kunden konnten wie gewohnt sowohl bei Aldi Süd und Aldi Nord einkaufen gehen.

Auch Kaufland teilte mit, dass Mitarbeiter der folgenden Filialen an den Streikmaßnahmen teilnehmen. „Die Filialen haben regulär geöffnet“, stellt der Supermarkt aber klar.

Diese Kaufland-Filialen waren vom Streik betroffen, öffneten aber trotzdem:

  • Arnsberg
  • Bergisch Gladbach
  • Beckum
  • Borken
  • Bottrop
  • Castrop-Rauxel
  • Dortmund-Innenstadt-Nord, Bornstraße
  • Dortmund-Hombruch, Luisenglück
  • Geldern
  • Hagen-Hohenlimburg
  • Herten
  • Marl-Hüls
  • Menden
  • Recklinghausen

Das fordert Verdi für Angestellte bei Rewe, Edeka und Co. in NRW

Der Arbeitgeberverband empfiehlt eine flächendeckende Gehaltserhöhung von 2 Prozent zum 1. Juli 2021 und außerdem einen Bonus von 300 Euro als Einmalzahlung.

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Verdi fordert stattdessen 4,5 Prozent mehr Lohn und im Einzelhandel einen Mindestlohn von 12,50 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber müssten „jetzt ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und für die Heldinnen und Helden des vergangenen Jahres zu dem Abschluss kommen, den diese nicht nur mehr als verdient haben, sondern auch unbedingt brauchen", so Verdi.

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Um für die für kommenden Mittwoch geplanten Tarifverhandlungen Druck aufzubauen, rief Verdi Angestellte von Rewe, Edeka und Co. am Freitag zur Arbeitsniederlegung auf.

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In folgenden Einzelhandels-Ketten wurde unter anderem gestreikt:

  • Rewe
  • Edeka Neukauf
  • Kaufland
  • Real
  • Marktkauf
  • H&M
  • Douglas
  • Primark
  • Galeria Karstadt Kaufhof

Viele Kunden haben dann wohl ihren Einkauf lieber auf Samstag verschoben. (ak)