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Essen: Nach Amok-Alarm durch Schüler in Borbeck – so lief der Zugriff der Polizei

Am Don-Bosco-Gymnasium in Essen laufen Maßnahmen zur Spurensicherung. Jeder Raum wird akribisch durchsucht.
Am Don-Bosco-Gymnasium in Essen laufen Maßnahmen zur Spurensicherung. Jeder Raum wird akribisch durchsucht.
Foto: Chaleen Goehrke/DER WESTEN

Essen. Amok-Alarm in Essen!

Wie die Polizei mitteilt, hat sie schon seit Mittwochabend (11. Mai) gegen einen Jugendlichen (16) aus Essen ermittelt. Der schreckliche Grund: Der 16-Jährige stehe in Verdacht ein Blutbad geplant zu haben - sowohl am Don-Bosco-Gymnasium, das er aktuell besucht, als auch an der Realschule am Schloss, die er vorher besuchte.

Essen: Nach Amok-Alarm durch Schüler in Borbeck – so lief der Zugriff der Polizei

Am Donnerstag bleiben beide Schulen vorerst geschlossen, die Gebäude werden durchsucht. Auch ein Sprengstoff-Spürhund ist im Einsatz.

Am frühen Donnerstagmorgen erfolgte dann der Zugriff: Der Tatverdächtige wurde von einem schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommando (SEK) gegen 4.20 Uhr überwältigt worden – mitten im Schlaf!

Essen: Verdächtiger wohnt ganz in der Nähe seines Gymnasiums

Der Teenager wohnt in einem unscheinbaren Mehrfamilienhaus in Borbeck, nur rund 800 Meter vom Don-Bosco-Gymnasium entfernt. Doch auch seine ehemalige Schule, die Realschule am Schloss Borbeck, sei vom Jugendlichen als Ziel ausgewählt worden.

Die Polizei schreibt auf Twitter: „Der Polizeieinsatz betrifft auch die Realschule am Schloss Borbeck. Beide Schulen bleiben heute zunächst geschlossen.“

Aktuell wird er im Polizeipräsidium verhört, zeitgleich laufen weitere Maßnahmen der Spuren- und Beweissicherung in der Wohnung des Jungen.

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Man habe dort Beweise sicherstellen können, die auf eine geplante Straftat hindeuten, so ein Polizeisprecher zu DER WESTEN. Den entscheidenden Hinweis soll die Polizei durch einen Mitschüler des Verdächtigen erhalten haben. (mg/cg)