Aldi lässt die Bombe platzen: „Nicht mehr wettbewerbsfähig“

Aldi gegen Lidl - der ultimative Vergleich

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Zahlen, Daten, Fakten: Wo ist es günstiger? Wer ist größer? Welcher Discounter steht in der Kritik?

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Aldi Nord macht Schluss.

Der Konzern mit Sitz in Essen macht einen Standort im Ruhrgebiet dicht. Damit kopiert der Discounter eine Entscheidung von Aldi Süd.

Aldi Nord macht Betrieb dicht - jetzt doch!

Denn in der vergangenen Woche hatte Aldi Süd die Belegschaft seiner Kaffeerösterei mit Sitz in Mülheim über die geplante Schließung des Standorts zu Ende 2023 informiert (mehr dazu hier).

Zu diesem Zeitpunkt hieß es, dass die Neuaufstellung des Kaffeegeschäfts das Schwester-Unternehmen Aldi Nord nicht betreffe.

Doch jetzt ist klar: Auch der Konzern mit Sitz in Essen schließt eine Kaffeerösterei – und das sogar schon früher.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen in Essen und Mülheim
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit
  • Alle weltweiten Filialen sind den beiden Unternehmen mit Sitz in den Ruhrgebietsstädten zugeordnet

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Aldi Nord schließt Kaffeerösterei im Ruhrgebiet – 60 Mitarbeiter betroffen

„Es ist beabsichtigt, den operativen Betrieb der Rösterei in Herten bis zum 31.03.2023 einzustellen“, teilte ein Sprecher von Aldi Nord auf Anfrage von DER WESTEN mit.

60 Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs. Aber der Konzern verspricht: „Ziel ist es, gemeinsam mit der Arbeitsnehmervertretung sozialverträgliche Lösungen für die Mitarbeitenden zu entwickeln und die Veränderungen in engem Austausch zu begleiten.“

„Nicht wettbewerbsfähig“: Aldi schließt Rösterei in Herten

Hinter der Schließung stecken nach Aldi-Angaben wirtschaftliche Gründe: „Eine Analyse sämtlicher Prozesse hat ergeben, dass der Röstereistandort Herten in seinen bisherigen Strukturen nicht mehr wettbewerbsfähig ist.“

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Aldi Nord will daher zukünftig nur noch vom zweiten Röstereistandort in Weyhe bei Bremen produzieren.

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„Unser Ziel ist es, die Kaffee- und Teeproduktion am Standort Weyhe gezielt weiterzuentwickeln. Hierfür sind auch Investitionen geplant“, so der Aldi-Sprecher gegenüber DER WESTEN.

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