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Zoo Duisburg: Tiere müssen Gehege verlassen – Besucher werden sich wundern

Der Zoo Duisburg musste einige Tiere umsiedeln. Die Besucher dürften nun sehr überrascht sein, ihre Lieblinge nicht mehr wiederzufinden.

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NRW ist das Bundesland mit den meisten Zoos. Doch welche Tierparks haben die größte Fläche? Das zeigen wir euch in diesem Video.

Warst du in den letzten Tagen mal wieder im Zoo Duisburg zu Besuch? Wenn ja, dann ist dir vielleicht auch schon aufgefallen, dass einige Tiere nicht mehr in demselben Gehege leben wie noch zuletzt. Und wenn nicht, könntest du bei deinem nächsten Besuch etwas verwundert sein.

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So musste der Tierpark einige Tiere umsiedeln. Jetzt erklärt der Zoo Duisburg auch, wieso die Besucher ihre Lieblinge nicht mehr dort vorfinden, wo sie sie zuletzt gesehen haben. Denn das hat einen ganz praktisch Grund.

Zoo Duisburg: Streichelzoo plötzlich leerer

„Wer in den letzten Tagen im Zoo unterwegs war, dem könnte der Umzug unserer Kamerunschafe aufgefallen sein“, teilt der Zoo Duisburg auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit. Die leben eigentlich im Streichelzoo, wo sie vor allem von den kleineren Zoobesuchern gerne in Beschlag genommen werden.


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Der Umzug liegt allerdings nicht daran, dass die Tiere keine Lust mehr darauf haben, angefasst zu werden, sondern weil die Herde woanders gebraucht wird. So wurden sie nun auf die Anlage der Stachelschweine, Marabus und Gänsegeier umgesiedelt.

Zoo Duisburg nutzt Schafe als Mähdrescher

Ein paar Besucher könnten sich nun also wundern, die Schafe schon so früh im Zoo sehen zu können. Schließlich liegt der Streichelzoo am weitesten von dem Haupteingang entfernt. Schafe und Geier in ein und demselben Gehege zu sehen, ist auch eher ungewöhnlich.



Doch hier sollen die Tiere „ökologisch effizientes Määhen“ betreiben, wie der Tierpark scherzhaft schreibt. Denn wie alle Schaffe fressen auch die Kamerunschafe unglaublich gerne frisches Gras. Und so dienen sie praktisch als Mäh-Hilfe.