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Zoo Duisburg im Baby-Boom! Gleich 22 Jungtiere werden erwartet

Im Zoo Duisburg gibt es bald 22 neue Bewohner. Jungtiere sind auf dem Weg und Besucher können jetzt schon einen Blick erhaschen.

© Zoo Duisburg/dpa

Känguru-Baby Lizzy verzückt den Zoo Duisburg

Wenn im Zoo Duisburg Nachwuchs erwartet wird, herrscht immer rege Aufregung bei Besuchern und Tierpflegern. Die Tierbabys sind immer ein absoluter Publikumsmagnet.

Wie der Zoo Duisburg nun bekannt gab, erblicken schon bald gleich 22 Jungtiere das Licht der Welt. Wenn Besucher Glück haben, können sie die Entwicklung live mitverfolgen.

Zoo Duisburg erwartet 22 Babys

Vor einem Jahr erst zog Bambushai Nadja an den Kaiserberg. Schnell funkte es zwischen ihr und ihrem Artgenossen Lenny. Das Haipaar kam sich nach einer ersten Kennenlernphase offensichtlich deutlich näher und erwartet nun Nachwuchs. Die Baby-Haie lassen aber noch auf sich warten und wachsen in Eiern heran. „Rund sechs cm lang sind die bräunlichen Eikapseln der Bambushaie. In jeder von ihnen wächst ein kleiner Hai heran. Mit dem Schlupf der Mini-Räuber rechnen wir innerhalb der nächsten Wochen“, teilt der Zoo Duisburg am Dienstag (17. Januar) auf Facebook mit.

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Nach und nach sollen die kleinen Jungtiere aus ihren Eiern schlüpfen. Für Besucher seien die Eier im Vorriffbecken in einer „Kinderstube“ gut einsehbar. Die Phase kurz nach dem Schlüpfen sei überlebenswichtig: „In den ersten Lebenswochen stehen kleine Garnelen auf dem Speiseplan. Später werden sich die jungen Bambushaie beispielsweise von Fischchen und Muscheln ernähren.“ Ausgewachsen werden die Meeresräuber rund 80-90 cm lang. Damit zählen Bambushaie jedoch eher zu den kleineren Haiarten.


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Im offenen Meer sind die Tiere oftmals bedroht – vor allem der Mensch sei nach Angaben des Zoo Duisburg eine immer größere Gefahr. Rund 100 Millionen Haie würden durch Menschen jährlich ihr Leben verlieren, sei es durch die Verschmutzung ihres Lebensraums, der Zerstörung der Riffe oder durch Fischerei. „Insbesondere wegen ihrer Flossen werden Haie gezielt gefangen. Meist noch lebend, werden den Tieren die Flossen abgetrennt – der Körper dann über Bord geworfen, wo sie qualvoll sterben. In getrocknetem Zustand werden die Flossen vor allem in asiatische Länder exportiert. Dort finden sie Verwendung in Haifischflossen-Suppe sowie der traditionellen Medizin“, so die traurige Schilderung.