Duisburg/Gelsenkirchen: Weiterer E-Scooter-Anbieter geht an den Start – doch es gibt einen Haken

Die E-Scooter der Firma Lime gehen in Duisburg und Gelsenkirchen an den Start. (Archivbild)
Die E-Scooter der Firma Lime gehen in Duisburg und Gelsenkirchen an den Start. (Archivbild)
Foto: IMAGO / Michael Gstettenbauer

Seit Mittwoch sind die E-Scooter der Firma Lime in Duisburg und Gelsenkirchen verfügbar. Während die Nachricht bei den Gegnern der elektrisierten Flitzer für Unmut sorgen könnte, freuen sich E-Scooter-Freunde über den neuen Service. Doch es gibt einen Haken!

Wie Lime in einer Pressemitteilung verkündet, soll der Scooter-Launch die Verkehrswende in den Ruhrgebiets-Städten bringen. Am 22. September stellt das Unternehmen 500 E-Scooter in Duisburg und 300 in Gelsenkirchen bereit.

E-Scooter-Anbieter Lime geht in Duisburg und Gelsenkirchen an den Start

„Wir stellen unser Angebot in enger Absprache mit [den Städten] zur Verfügung, um den Menschen eine nachhaltige Mobilitätsoption für die letzte Meile zu bieten, insbesondere als Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr. So helfen wir der Stadt schrittweise, Verkehrsprobleme wie Staus und Luftverschmutzung in den Griff zu kriegen“, so Alexander Graf von Pfeil, General Manager von Lime.

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Das ist die Stadt Duisburg:

  • frühste schriftliche Erwähnung im Jahr 883
  • fünftgrößte Stadt in NRW, besteht aus sieben Stadtbezirken
  • hat rund 498.686 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Duisburger Hafen gilt als größter Binnenhafen der Welt
  • fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammen aus den acht Duisburger Hochöfen
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Landschaftspark Duisburg-Nord, Tiger & Turtle – Magic Mountain, Sechs-Seen-Platte
  • Oberbürgermeister ist Sören Link (SPD)

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Für eine Gebühr von einem Euro können die Scooter entsperrt werden, dann fallen 20 Cent pro Minute an. „Mit dem Promo-Code HALLOGEK bekommen die Menschen in GelsenkirchenerInnen den ersten zwei Wochen einen Rabatt von 50 Prozent bei ihren ersten drei Fahrten“, erklärt Lime. Auch für Duisburg gibt es einen solchen Code: HALLODuisburg.

Da es immer wieder Beschwerden wegen falsch geparkter E-Scooter gibt, mahnt das Unternehmen seine zukünftigen Kunden jedoch, sich beim Benutzen der Gefährte möglichst vorbildlich zu benehmen: „Lime fordert seine Nutzer auf, die Verkehrsregeln einzuhalten, nur auf Straßen sowie Fahrradwegen und nicht auf Fußgängerwegen zu fahren, und stets ordnungsgemäß zu parken. Dafür weist Lime seinen Kunden in der App auf die zulässigen Abstellbereiche hin. Ein Foto vom korrekt geparkten Fahrzeug nach Fahrtende soll ordnungsgemäßes Parken sicherstellen.“

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Für all jene, die sich über den neuen Service freuen, gibt es jedoch einen Haken: Die weiß-grünen Flitzer sind zukünftig nicht im gesamten jeweiligen Stadtgebiet verfügbar. Wo genau ihr die Roller in Zukunft finden könnt, seht ihr auf den nachfolgenden beiden Bildern:

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