Dortmund

Zoo Dortmund trauert um Robbenbaby Luna – Jetzt steht die Todesursache fest!

Foto: picture alliance/dpa/Zoo Dortmund/Stella Gehrmann

Dortmund. Trauer beim Zoo Dortmund! Das süße Robbenbaby Luna ist tod.

Jetzt herrscht Klarheit bezüglich der Todesursache. Zwei Wochen nach dem Trauerfall im Zoo Dortmund liegen jetzt die Untersuchungsergebnisse vor.

Zoo Dortmund: Plötzlicher Tod von Baby Luna – DAS ist der Grund

„Geschockt und völlig unerwartet“ habe ihr Tod die Mitarbeiter am 12. August getroffen. Am frühen Morgen habe die junge Seelöwin einen müden, aber gesunden Eindruck gemacht, beschreibt der Zoo Dortmund den schicksalhaften Tag. Luna hatte sich in den Wochen zuvor altersgerecht entwickelt und gut gefressen. Doch dann verschlechterte sich ihr Zustand rapide.

„Die junge Seelöwin wirkte zunehmend teilnahmslos. Unsere von den Tierpflegern hinzugezogene Zootierärztin Dr. Christine Osmann, die augenblicklich zu Luna geeilt war, konnte nur noch den Tod des Tieres feststellen“, gab der Zoo an diesem Tag bekannt.

Hier kannst du die Reaktion vom Zoo und seinen Fans zum traurigen Tod des Robbenbabys noch einmal im Detail nachlesen.

Der Zoo leitete direkt eine Untersuchung beim Veterinäramt der Stadt ein. Am Montag gaben die Tierfreunde das Ergebnis bekannt. Demnach gebe es „Hinweise auf ein Infektionsgeschehen“, schreibt der Zoo auf seiner Facebook-Seite. Und weiter: „Vermutlich bedingte eine bakterielle Allgemeininfektion, verursacht durch einen aggressiven Keim, den Tod der jungen Robbe.“

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Der Seelöwe:

  • Seelöwen gehören zur Familie der Robben und somit zu den Meeressäugern
  • Ausgewachsene Seelöwen sind perfekte Schwimmer: Sie tauchen bis zu 200 Meter tief
  • Dabei können sie mehrere Minuten lang tauchen
  • Vor allem tagsüber machen sie Jagd auf kleine Fische wie Sardinen und Muscheln
  • Sie bevorzugen felsige Küsten direkt am Meer als Lebensraum

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Zoo Dortmund: Das steckt hinter Lunas Verhalten

Die Mitarbeiter hatten kaum eine Chance, früher auf etwaige Krankheitsanzeichen zu reagieren. Die Tiere würden Krankheiten und Verletzungen so lange wie möglich verbergen, um in freier Wildbahn nicht als geschwächte und somit einfach zu fangende Beute erkennbar zu sein, erklärt der Zoo.

„Luna verhielt sich daher noch bis zu den ersten sichtbaren Krankheitsanzeichen unauffällig. Sie schwamm mit den anderen Robben im Becken und trank bei ihrer Mutter Nixe“, schreibt der Zoo.

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Besonders traurig: Die Seelöwenmama Nixe hatte nach Lunas Tod noch versucht, ihr Kleines durch Anstupsen zum Aufstehen zu bewegen – ohne Erfolg. Auch ihre Rufe halfen nichts. Noch am selben Tag machte sie sich wiederholt auf die Suche nach ihrem Jungen, gab dies schließlich aber auf.

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Die Tierpfleger seien noch immer „sehr traurig und tief betroffen über den Verlust. Auch die Fans bedauern den viel zu frühen Tod vor Seelöwin. Eine Frau kommentiert: „Ich bin immer noch traurig, dass Luna so fast ohne Anzeichen gestorben ist.“ (vh)