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Hund in Dortmund: Alter Vierbeiner eiskalt vor Tierheim ausgesetzt – jetzt ist „Findus“ gestorben

Hund in Dortmund: Alter Vierbeiner eiskalt vor Tierheim ausgesetzt – jetzt ist „Findus“ gestorben

Hund in Dortmund: Alter Vierbeiner eiskalt vor Tierheim ausgesetzt – jetzt ist „Findus“ gestorben

Hund in Dortmund: Alter Vierbeiner eiskalt vor Tierheim ausgesetzt – jetzt ist „Findus“ gestorben

Duisburger Tierärztin erklärt, wie du deinem kranken Hund helfen kannst

Wir waren in der Tierklinik am Kaiserberg und haben uns einige Krankheiten erklären lassen.

Die Tierschutzorganisation „Arche 90 e.V.“ berichtet von der traurigen Geschichte eines Hundes in Dortmund, der nahe der Lindenhorster Straße ausgesetzt wurde. Die Tierschützer fanden Beagle in einem grausamen Zustand vor.

Trotz wochenlanger Intensivpflege konnte der Hund nicht mehr gerettet werden. Auf einem Gnadenhof in Dortmund verbrachte Findus seine letzten Tage.

Hund in Dortmund mit schweren Verletzungen auf der Straße gefunden

Am 1. August retteten die Tierschützer den alten Beagle von der Straße. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits blind, hatte starke Hautverletzungen und schied Eiter über Maul und Ohren aus. Von seinen Vorbesitzern fehlte jede Spur.

Die Tierschutzorganisation ging davon aus, dass der Hund zum Sterben zurückgelassen wurde. Doch hier sollte um sein Leben gekämpft werden.

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Der Haushund als Begleiter des Menschen:

  • Domestizierung fand vor etwa 15.000 bis 100.000 Jahren statt
  • die wilde Stammform ist der Wolf
  • weltweit gibt es etwa 500 Millionen Haushunde
  • allein in Deutschland leben 9 Millionen als Haustiere

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Zwei Tage später hatte der Vierbeiner, den die Tierpfleger auf den Namen Findus tauften, eine lange und schwierige Operation erfolgreich hinter sich gebracht. Leider wurden dabei jedoch etliche Tumore an Hoden, Milz und Lunge gefunden, die zum Teil bereits Metastasen gebildet haben. Den Tierpflegern wurde klar, dass Findus nur noch wenige Wochen zu Leben hat.

Seine letzten Tage sollte der Hund in Würde und Frieden verbringen. So stellte man Findus unter ein hochdosiertes Schmerzmittel, durch welches er nicht mehr leiden musste. Stattdessen blühte der Vierbeiner auf und genoss die Zuwendung seiner Artgenossen. Kurz hatte man große Hoffnungen, dass er es vielleicht doch noch schaffen würde.

Hund in Dortmund: Findus findet letzten Frieden – Tierschützer kämpfen weiter

Die Hoffnung kam zu früh – keine drei Wochen später ist der Vierbeiner verstorben. Seine letzten Wochen verbrachte Findus auf einem Gnadenhof in Dortmund. Der Tumor in seinem Bauchbereich wurde immer größer, sodass die Tierärzte schließlich entschieden, ihn einzuschläfern.

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Doch auch wenn Findus seine letzte Reise hinter sich gebracht hat, geht die Suche nach seinem Vorbesitzer weiter. Es konnte herausgefunden werden, dass Findus ursprünglich aus Spanien stammt und über eine Organisation an einen deutschen Halter vermittelt wurde.

Tierärzte gehen davon aus, dass er in Spanien angeschossen wurde, denn sie fanden bei seiner Obduktion einen Metall-Gegenstand in seinem Körper. Ziel der „Arche 90“ ist es, weiterhin möglichst viele Informationen zu sammeln, um eine Anzeige wegen Tierquälerei zu erstatten. (mkx)