Veröffentlicht inDortmund

Streik-Chaos erreicht weitere NRW-Flughäfen – Passagieren bleibt keine Wahl

Jetzt bleiben auch weitere NRW-Flughäfen vom Streik-Chaos nicht verschont. Verdi macht es offiziell. Was auf Passagiere zukommt, liest du hier.

© IMAGO/Revierfoto

Das sind die fünf größten Flughäfen NRWs

Die Flughäfen in Nordrhein-Westfalen fertigen täglich viele Passagiere ab. Wie viele Menschen auf den größten Flughäfen des Bundeslandes unterwegs sind, erfährst du hier.

Gerade erst haben Passagiere aus NRW die Nachricht verdaut, dass der Flughafen Köln/Bonn am Donnerstag (14. März) lahm gelegt wird. Die Streik-Welle reist einfach nicht ab!

Doch jetzt müssen sich auch Passagiere an den Flughäfen Dortmund und Weeze warm anziehen. Zwar bleiben sie am Donnerstag vom Streik-Chaos verschont. Am Freitag (15. März) allerdings – einen Tag vorm Wochenende – schlägt aber auch bei ihnen das Streik-Unheil zu.

Flughafen Dortmund und Weeze: Bittere Gewissheit!

Das Streik-Drama reißt einfach nicht ab. Ob im Fernverkehr, im ÖPNV oder an den Flughäfen: Reisende haben es momentan hart von A nach B zu kommen und müssen derzeit immer wieder ihre Pläne umschmeißen.

+++ NRW: Droht zu Ostern der Streik-Hammer im ÖPNV? Verdi macht es offiziell +++

Doch Verdi treibt es jetzt auf die Spitze. Die Gewerkschaft hat für Freitag zu weiteren Warnstreiks des Luftsicherheitspersonals aufgerufen. Und dieses Mal werden auch weitere NRW-Flughäfen betroffen sein. Reisende an den Airports Dortmund und Weeze müssen sich am Freitag warm anziehen. Gleiches gilt für Passagiere in Hannover, Dresden, Leipzig und Karlsruhe/Baden-Baden.

Verbände kritisieren Verdi-Aufruf

„Die Arbeitgeber hatten zuletzt zwar ein verbessertes, aber weiter unzureichendes Angebot vorgelegt. So kommen wir nicht zueinander“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. 


Auch interessant: Die größten Flughäfen


Doch nicht nur den Reisenden geht die nicht abreißende Streik-Welle gehörig auf den Geist Auch für die deutsche Luftverkehrswirtschaft ist das Maß voll! Mit aktuell 16 Streikwellen in sechs Tarifbereichen, übersteige das diesjährige Streikaufkommen schon jetzt das Niveau der vergangenen Jahre, kritisierte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Nötig seien Verfahrensregeln, sagte Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. (mit dpa)