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Dortmund: „Superraum“ zieht in die Innenstadt – DAS steckt dahinter

Coronavirus: Verdachtsfall? Das musst du jetzt tun!

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Dortmund. Ist DAS ein Hoffnungsschimmer im tristen Corona-Tunnel?

Corona hält Deutschland noch immer im Würgegriff. Allen voran Einzelhändler, aber auch Kulturschaffende und Kreative leiden unter der Pandemie, können sie nicht vollends ihrer Arbeit nachgehen. Die Stadt Dortmund will jetzt das Beste aus der Situation machen und die Innenstadt beleben – nicht etwa durch neue Läden, sondern mit einem „Superraum“!

Was bezweckt damit die Stadt Dortmund?

Dortmund: „Superraum“ zieht in die Innenstadt – DAS steckt dahinter

Der „Superraum“ wird in die Brückstraße 64 ziehen, soll stadtweit kreativwirtschaftliche Impulse setzen, und das mitten in der Pandemie. So die Theorie. In der Praxis betritt man den Raum durch große Glastüren, beide Ebenen sind komplett in weiß gehalten und durch offenes Mauerwerk und freie Decken gekennzeichnet. Das Erdgeschoss ist 120 Quadratmeter, das Obergeschoss 65 Quadratmeter groß.

Christian Weyers von der Stabsstelle Kreativquartiere erklärt den „Ruhr Nachrichten“: „Wir haben 2016 begonnen, uns mit Leerständen im Brückviertel zu befassen und gerade dieser Raum war schon immer interessant für uns.“ Man wolle hier einen Ort für die Kultur- und Kreativwirtschaft schaffen. Der „Superraum“ wird jetzt für Ausstellungen, Workshops, Beratungen sowie Projekt- und Vernetzungsarbeit genutzt. Wegen Corona zunächst ohne Publikum.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Dortmund will Künstler unterstützen: „Ort als kreativer Schaukasten“

Die Immobilie hatte in den letzten Jahren entweder verschiedene Nutzer oder leer gestanden. Verwalter Felix Krämer: „Für uns war es wichtig, dass der Laden einen seriösen und langfristigen Träger bekommt. Zudem haben wir eine kulturelle Nutzung favorisiert und freuen uns sehr, dass nun die Stadt dort nach der Sanierung einen Ort der Kultur schafft.“

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Der Schwerpunkt werde in den Bereichen Fotografie, Szenografie, Grafik und Produktdesign gelegt. Diese Studiengänge würden auch an der Fachhochschule gelehrt, sodass in Dortmund viele kreative Köpfe vorhanden seien und sie auch möglichst in Dortmund bleiben sollten, so Weyers zu den „Ruhr Nachrichten“. Und weiter: „Wir verstehen den Ort als eine Art kreativer Schaukasten, der zeigt, was es in Dortmund alles gibt.“

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Damit die kreativen Köpfe aus Dortmund gerade jetzt kreativ bleiben können... (mg)