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A2 in Dortmund: Reisebus-Unglück! Sekundenschlaf mit üblen Folgen

Ein Reisebus ist in der Nacht auf Sonntag in einen schweren Unfall verwickelt worden. Die Polizei hat einen üblen Verdacht.

u00a9 IMAGO/Tim Oelbermann

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Heftiger Unfall in der Nacht von Samstag (8. Juni) auf Sonntag auf der A2 in Dortmund. Gegen 3 Uhr schepperte es plötzlich auf der Autobahn zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Mengede und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost in Fahrtrichtung Hannover.

Nach dem Unfall, in den ein Reisebus und ein Transporter verwickelt waren, hat die Polizei Dortmund einen ersten Verdacht zur Unfallursache geäußert. Die A2 bei Dortmund musste bis weit in den Sonntagmorgen hinein gesperrt werden.

A2 in Dortmund: Transporter kracht in Reisebus

Zehn Personen ahnten nichts Böses, als sie in der Dunkelheit mit dem Reisebus auf der A2 unterwegs waren. Plötzlich krachte es völlig ohne Ankündigung! Ein Transporter war dem Reisebus mit hoher Geschwindigkeit von hinten ins Heck gefahren.


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Der erste Verdacht der Polizei Dortmund: Der junge Fahrer (22) hatte vermutlich einen Sekundenschlaf und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Es rauschte in den vorausfahrenden Reisebus. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 22-Jährige leichte Verletzung. Schlimmer traf es die Beifahrerin (44) im Reisebus.


Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage

Frau nach Reisebus-Unglück schwer verletzt

Die 44-Jährige musste schwer verletzt mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Alle anderen neun Insassen des Busses kamen mit einem Schrecken davon.


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Zur Bergung der beiden Fahrzeuge sowie die Unfallaufnahme musste die A2 in Dortmund über Stunden in Fahrtrichtung Hannover gesperrt werden. Erst gegen 8.40 Uhr konnte die Polizei die Fahrbahn wieder freigeben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 14.500 Euro.