Bochum

Bochum: Kemnader See gesperrt – das musst du jetzt wissen

Der Kemnader See in Bochum wurde von der Überflutung hart getroffen. (Archivbild)
Der Kemnader See in Bochum wurde von der Überflutung hart getroffen. (Archivbild)
Foto: Hans Blossey

Bochum. Die Stauseen an der unteren Ruhr sind immer noch für private und gewerbliche Freizeitaktivitäten gesperrt. Dazu gehört auch der Kemnader See auf den Stadtgebieten von Bochum und Witten.

Weitere betroffene Seen neben dem Kemnader See in Bochum sind laut der Bezirksregierung in Arnsberg der Hengsteysee und der Harkortsee.

Bochum sperrt den Kemnader See ab

Der Ruhrverband hat zudem den Baldeney- und den Kettwiger Stausee gesperrt. In Essen darf nur die „Weiße Flotte“ wieder fahren.

Sonst sind nur Wasserfahrzeuge von Ordnungsbehörden, Katastrophenschutz, Ruhrverband und vom Freizeit Zentrum Kemnade sind von dem Verbot ausgenommen.

------------------------------------

• Mehr Themen:

Bochum: Influencer nutzen ausgerechnet DIESEN Spot für Fotos

Bochum: Achtung, wenn diese Männer vor deinem Haus stehen, öffne nicht die Tür!

A44: Polizei kontrolliert bei Unna Transporter – und macht einen traurigen Fund

-------------------------------------

Durch das außerordentliche Hochwasser der vergangenen Woche führe die Ruhr sehr viel Treibgut, darunter auch zerstörte Boote und Wohnwagen, und berge damit „nicht abschätzbare Gefahren“.

Markierungen auf den Gewässern sind verschwunden

Bojenketten zur Markierung von gefährlichen und gesperrten Bereichen, etwa vor Kraftwerken und Stauwehren, seien teilweise verschwunden.

Auch wenn der Wasserspiegel sich weitgehend normalisiere, sind die Strömungen nach Angaben der Behörde noch „viel stärker und gefahrvoller als zu dieser Jahreszeit üblich“.

+++ Bochum: Jugendlicher von 14(!)-köpfiger Gruppe verprügelt – Polizei bittet um Hilfe +++

In den nächsten Tagen sollen die Gefahrenstellen erkundet werden

Der Ruhrverband will die Lage in den nächsten Tagen weiter erkunden und Gefahrenstellen beheben oder markieren.

Die Einschränkungen sollten so bald wie möglich wieder aufgehoben werden. (fb/dpa)