Sebastian Vettel und Lewis Hamilton attackieren FIA – „ER wird sich freuen, deinen Kommentar zu hören“

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Der Große Preis von Belgien wurde am Sonntag (29. August) zur Farce. Stundenlang standen die Formel-1-Fans im strömenden Regen und bekamen letztlicht nichts zu sehen (Den Live-Ticker gibt es >>> Hier zum Nachlesen). Viele Fahrer, darunter Sebastian Vettel und Lewis Hamilton, zeigten sich nach der Belgien-Blamage verärgert.

Sebastian Vettel kritisierte die FIA schon vor dem Start, Lewis Hamilton legte anschließend noch einen drauf.

Belgien GP wird zur Blamage

Erst regnete es den ganzen Tag, aus dem geplanten Rennstart um 15 Uhr wurde nichts. Danach wurde die Formationsrunde in Fünfminutenschritten verschoben und später sollte das Feld vom Safety-Car hinausgeführt werden. Vettel hatte eine deutliche Meinung dazu:

„Was ist jetzt der Unterschied? Nichts. Ich denke, dass Fernsehgeld ist der Unterschied.“ Sein Rennstall antwortete: „Der Renndirektor (Michael Masi, Anm. d. Red.) wird sich freuen, deine Kommentare zu hören.“

„Naja, ich kann ihm nicht den gleichen Betrag zahlen wie die TV-Jungs“, lautete die Antwort des Aston-Martin-Piloten. Als das Feld vom Safety-Car hinausgeführt wurde, war sofort klar, dass so nicht weiter gefahren werden kann.

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Formel 1: Das Ergebnis vom Belgien-GP

  1. Verstappen (Red Bull)
  2. Russell (Williams)
  3. Hamilton (Mercedes)
  4. Ricciardo (McLaren)
  5. Vettel (Aston Martin)
  6. Gasly (Alpha Tauri)
  7. Ocon (Alpine)
  8. Leclerc (Ferrari)
  9. Latifi (Williams)
  10. Sainz (Ferrari)
  11. Alonso (Alpine)
  12. Bottas (Mercedes)
  13. Giovinazzi (Alfa Romeo)
  14. Norris (McLaren)
  15. Tsunoda (Alpha Tauri)
  16. Schumacher (Haas)
  17. Mazepin (Haas)
  18. Stroll (Aston Martin)
  19. Räikkönen (Alfa Romeo)
  20. Perez (Red Bull)

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Daraufhin hatte die offizielle Rennuhr angefangen zu ticken. Laut Reglement muss ein Rennen innerhalb von 180 Minuten abgeschlossen sein. In dem Fall wäre es um 18 Uhr gewesen.

Sebastian Vettel und Leweis Hamilton attackieren FIA

Um 18.06 Uhr verkündete Rennchef Michael Masi: Rennstart in elf Minuten. Der Australier: „Die Wetterexperten der Teams und auch unsere Meteorologen hatten eine Lücke im schlechten Wetter erkannt. Wir glaubten fest daran, dass wir noch ein Rennen zeigen können.“

Doch auch daraus wurde nichts. Es war einfach zu viel Wasser auf der Strecke und überall gab es Aquaplaning. Um 18.25 Uhr folgte die nächste Rote Flagge und um 18.44 Uhr dann die Meldung, dass das Rennen nicht mehr aufgenommen wird.

Danach sorgte Lewis Hamilton mit seinen Worten für Aufregung und schimpfte gegen die FIA: „Als bekannt wurde, dass wir das Rennen wieder aufnehmen, war ich verblüfft. Denn man konnte sehen, dass sich das Wetter nicht gebessert hat. Um genau zu sein, gab es keinen Moment, an welchen man dieses Rennen guten Gewissens hätte freigeben können“, so der Engländer nach dem Rennen.

Heftige Kritik an Rennleitung

Und Hamilton weiter: „Aber wir haben nun mal die Vorschrift, dass wir erst dann ein Rennen gezeigt haben, wenn zwei Runden zurückgelegt worden sind. Die wussten das, also haben sie uns für zwei Runden hinter dem Safety-Car auf die Bahn geschickt.“

Auch in den sozialen Netzwerken zeigten sich viele Fans verärgert. So schreibt ein User: „Das heutige Rennen hat gezeigt. Auf die Fans wird geschissen.“

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Später meldete sich Hamilton erneut und hatte eine klare Forderung: „Ich denke, dass den Fans ein Rennen geraubt wurde. Sie sollten ihr Geld zurückbekommen.“ Was die Formel-1-Fans dazu gesagt haben, >>> kannst du hier nachlesen.