Formel 1: Star-Pilot mit ehrlichem Geständnis – „Frisst dich innerlich auf“

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Formel 1: Das sind die 10 legendärsten Strecken

Die Formel 1 trägt Jahr für Jahr ihre Rennen auf den spektakulärsten Rennstrecken der Welt aus. Wir zeigen euch die legendärsten Kurse der Königsklasse.

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Es sind keine leichten Tage für Valtteri Bottas in der Formel 1. Nach dem Rennen in Mexiko wurde der Finne zum Prügelknaben, weil er sich gleich beim Start von Max Verstappen abkochen ließ und der Niederländer von da an unaufhaltsam Richtung Sieg raste.

Am Ende der Saison wird Bottas Mercedes nach fünf Jahren verlassen. Nun spricht der Formel 1-Pilot offen über ein Problem, das ihn während seiner gesamten Zeit bei den Silberpfeilen verfolgte.

Formel 1: Dieses Problem verfolgte Bottas über Jahre

Zur Saison 2017 trat Bottas bei Mercedes die Nachfolge vom damaligen Weltmeister Nico Rosberg an. Einen eigenen Titel beim Spitzenteam konnte er aber nie holen. Von Anfang an stand der 32-Jährige im Schatten von Lewis Hamilton.

Böse Zungen verschrien ihn als Bremsklotz des Briten, dessen einzige Aufgabe war, die Konkurrenz auszubremsen.

Für Bottas gab es aber ein anderes Problem, an dem er Jahr für Jahr zu nagen hatte. Denn anders als beispielsweise Hamilton bekam er nie einen langfristigen Vertrag. Jede Saison unterschrieb er lediglich für weitere zwölf Monate und musste Mitte des Jahres stets um seine Zukunft bangen.

„Man versucht natürlich, sich selbst davon zu überzeugen, dass es sich nicht auf einen auswirkt“, verrät Bottas nun im F1-Podcast „Beyond the Grid“. Weil von außen zusätzliche Störgeräusche kamen, sei die Situation für ihn aber oft nicht einfach gewesen.

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Prinzipiell sei der Druck für eine gewisse Zeit zwar hilfreich gewesen, „aber wenn du neun Jahre lang in deiner Formel-1-Karriere vertraglich unter Druck stehst, Jahr für Jahr, dann frisst es dich innerlich irgendwann auf.“

Formel 1: Bottas bereut nichts

Trotzdem blickt er guten Gewissens auf seine Zeit bei Mercedes zurück. „Ich kann in den Spiegel schauen. Ich habe es versucht, ich habe alles gegeben.“ Mit Blick auf die vielen Podeste und die Konstrukteurstitel, die er gemeinsam mit Hamilton holte, meint er: „Für mich ist es schwer, ein besseres Team zu nennen.“

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Im kommenden Jahr wird Bottas im Alfa Romeo sitzen und dort Formel 1-Legende Kimi Räikkönen beerben. Bei Alfa hat er einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben. (mh)