Formel 1: Vettel-Teamkollege hat genug – „Sollte nicht übermäßig lächerlich werden“

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

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Die Anzahl der Rennen in der Formel 1 steigt kontinuierlich. Sind es in dieser Saison schon 22 Rennen, setzt die Königsklasse des Motorsports in der kommenden Saison mit 23 Grands Prix noch einen drauf.

Geht es nach Vettels Teamkollegen Lance Stroll ist das schon zu viel. Der Formel 1-Pilot warnt deutlich.

Formel 1: Stroll hält nichts vom Kalender-Wahnsinn

Zwischen 16 und 19 Rennen mussten die Rennfahrer seit der Jahrtausendwende in der Regel bestreiten. 2012 durchbrach man erstmals die 20er Marke, seit 2016 sind es regelmäßig mehr als 20 Rennen. Geht es nach der FIA steigt die Rennanzahl in den kommenden Jahren noch weiter.

Die Meinung der Fahrer und der Teams dazu ist aber klar: 23 Rennen sind längst genug. Die Belastung mit den zahlreichen Triple-Headern (3 Rennen in 3 Wochen) sei zu groß, bemängeln einige im Fahrerlager.

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Der Formel 1-Rennkalender 2022

  • 20. März Bahrain-GP
  • 27. März Saudi Arabien-GP
  • 10. April Australien-GP
  • 24. April Emilia-Romagna-GP (Imola)
  • 8. Mai Miami-GP
  • 22. Mai Spanien-GP
  • 29. Mai Monaco-GP
  • 12. Juni Aserbaidschan-GP
  • 19. Juni Kanada-GP
  • 03. Juli Großbritannien-GP
  • 10. Juli Österreich-GP
  • 24. Juli Frankreich-GP
  • 31. Juli Ungarn-GP
  • 28. August Belgien-GP
  • 04. September Niederlande-GP
  • 11. September Italien-GP
  • 25. September Russland-GP
  • 02. Oktober Singapur-GP
  • 09. Oktober Japan-GP
  • 23. Oktober Austin-GP
  • 30. Oktober Mexiko-GP
  • 13. November Brasilien-GP
  • 20. November Abu Dhabi-GP

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Vor dem Mexiko-GP äußert sich auch Vettel-Teamkollege Lance Stroll deutlich: „Es sollte nicht übermäßig lächerlich mit 25 Rennen pro Saison werden“, sagt Stroll. Seine Befürchtung: „Es sieht so aus, dass es in diese Richtung geht. Aber die Formel 1 sollte auch an die Mitarbeiter und deren Familien denken.

„Es müsse eine gute Balance geben, damit die Fahrer und Mitarbeiter auch die Möglichkeit bekommen ihre Familien zu sehen“, so Stroll.

„Es ist intensiv, um die ganze Welt zu reisen. Für uns Fahrer ist es wahrscheinlich viel leichter“, erklärt der 23-Jährige. Autofahren an sich sei immerhin der „spaßige Teil“. Ihm selbst mache der Kalender daher nichts aus. „Aber man sollte an alle in der Formel 1 denken“, fordert er. Dabei meint er in erster Linie die Techniker, Mechaniker und weiteren Team-Mitarbeiter.

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Mit seiner Meinung ist er nicht alleine. „Jeder, der Teil dieses Reisezirkus ist, spürt die Erschöpfung“, räumte auch McLaren-Fahrer Daniel Ricciardo ein.

Auch Sebastian Vettel hatte sich erst kürzlich kritisch zu dem Thema geäußert. Hier geht's zu seinen Aussagen! (fs)