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Sebastian Vettel schlägt Alarm – „Müssen aufpassen, nach welchen Interessen wir uns richten“

Sebastian Vettel schlägt Alarm – „Müssen aufpassen, nach welchen Interessen wir uns richten“

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Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel schlägt Alarm – „Müssen aufpassen, nach welchen Interessen wir uns richten“

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Höher, schneller, weiter! Auch die Formel 1 spannt den Bogen immer weiter, um sich bestmöglich zu vermarkten.

2022 will die Formel 1 dafür eine Rekordzahl an Rennen austragen. Das aber passt den allermeisten Teams und Fahrern überhaupt nicht. Auch Sebastian Vettel schlägt Alarm.

Sebastian Vettel schlägt bei diesen Plänen der Formel 1 Alarm

Bis 2009 hatte sich die Formel 1 nur ein einziges Mal (2005) gewagt, 19 Rennen in einer Saison zu veranstalten. Seither wurde die Taktung in regelmäßigen Abständen immer weiter erhöht.

Als es 2012 erstmals 20 und 2016 sogar 21 Rennen gab, stöhnten bereits viele im Formel-1-Zirkus auf. Die Belastung für viele Mitarbeiter der Rennställe, so mahnten mehrere Teams an, hätte bereits extreme und ungesunde Maße angenommen.

Formel 1 plant nächste Aufstockung: 23 Rennen in 2022

Jetzt setzt die Formel 1 wieder einen obendrauf. Ganze 23 GPs sind für 2022 geplant. Nun sagt auch der sonst meist diplomatische Sebastian Vettel: STOP!

Am Rande des Türkei-Rennens mahnte der deutsche Pilot: „Wir müssen aufpassen, nach welchen Interessen wir uns richten.“ Und weiter: „Man muss sich das mal durchrechnen. Ein Jahr hat 52 Wochenenden und an 23 von denen finden Rennen statt. Das sorgt für eine sehr intensive Saison.“

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Auch er denkt dabei vor allem an den Staff der Teams. „Es sind so viele Menschen involviert und die Wochenenden sind viel länger als das, was man am Samstag und Sonntag im Fernsehen sieht. Die meisten Ingenieure und Mechaniker haben Familie oder Kinder. Es sollte so organisiert werden, dass auch diese Menschen ein normales Leben außerhalb ihrer Jobs haben.“

Teamchefs warnen vor Burnout-Gefahr für Formel 1-Mitarbeiter

Besonders in der Kritik stehen bei vielen Rennställen die sogenannten Triple-Header – drei aufeinanderfolgende Rennwochenenden. Erst kürzlich wurden die Teamchefs Andreas Seidl (McLaren) und Günther Steiner (Haas) diesbezüglich deutlich. Sogar das Wort Burnout fiel.

Ob die Formel 1 von der Kritik von Sebastian Vettel und Co zum Umdenken bewegt wird? Zumindest an anderer Stelle hatten die Proteste der Fahrer zuletzt Erfolg und sorgten für eine Änderung. Hier mehr erfahren >>