Formel 1: Alle Träume zerplatzt! Juwel schließt endgültig mit der F1 ab – „Habe mein Schicksal besiegelt“

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

In der Formel-1-Saison 2022 gibt es vier neue Fahrerpaarungen. Es geht ein Rookie an den Start und zwei bekannte Gesichter kommen in die Königsklasse zurück. Wir zeigen Dir alle Fahrer der neuen Saison.

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Er galt als eines der größten Talente im Motorsport, eine große Karriere in der Formel 1 schien vorherbestimmt. Doch immer stolperte Dan Ticktum über seinen schwierigen Charakter.

Nun schließt das Juwel endgültig mit der Formel 1 ab. Eine große Karriere im Motorsport könnte der 22-Jährige dennoch machen.

Formel 1: Juwel Dan Ticktum hat alle Hoffnungen aufgegeben

In den Formel-Nachwuchsserien herrschte Einigkeit: Geht es um das fahrerische Können, ist Dan Ticktum eins der größten Talente der letzten Jahre. In ihren Fahrer-Akademien wollten erst Red Bull, dann Williams ihn auf ein Cockpit in der Königsklasse vorbereiten. Doch aus einem Startplatz in der Formel 1 wurde nichts – und wird es wohl auch in Zukunft nicht.

Ticktum selbst macht sich inzwischen keine Illusionen mehr, dass die Tür wahrscheinlich für immer verschlossen ist. Seit einer schockierenden Rowdy-Fahrt im Jahr 2015 gilt Ticktum als Skandalnudel. Damals überholte er in der Formel 4 während einer Safetycar-Phase zehn Autos, um seinen Rivalen Ricky Collard von der Strecke zu rammen. Das brachte ihm einen zweijährigen Ausschluss von allen Motorsport-Serien ein.

Sperren, Rauswürfe – Ticktum gilt als „Bad boy“

Disziplinlosigkeiten und Skandale sorgten auch dafür, dass Dan Ticktum sowohl bei Red Bull als auch bei Williams als Entwicklungsfahrer der Formel 1 rausgeworfen wurde (hier alle Infos). Sein mieser Ruf, da macht sich das Talent heute nichts mehr vor, schließt eine Zukunft in der Formel 1 praktisch aus.

„Ich habe mein Schicksal besiegelt. Seit ich vor etlichen Jahren verbannt wurde, bin ich wegen jeder Kleinigkeit ein Bösewicht des Motorsports“, hadert der 22-Jährige. „Leider habe ich mir diesen Ruf erschaffen, aber es ist nun mal ein Teil von mir.“

„Es ist nicht schön zu wissen, dass man es nicht ganz geschafft hat“

Die Hoffnungen auf eine Zukunft in der Königsklasse hat er begraben. „Ja, es ist nicht schön zu wissen, dass man es nicht ganz geschafft hat. Aber wenn man von der Formel-1-Leiter fällt, kann man sich zurücklehnen und erkennen, dass man sehr privilegiert ist, dafür bezahlt zu werden, um die Welt zu fahren“, so Ticktum im „Mirror“.

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Seit diesem Jahr fährt Dan Ticktum in der Formel E für den Rennstall NIO. An seinem Selbstbewusstsein kratzt das aber offenbar kein Stück. Mit nur einem Punkt auf dem Konto und als Vorletzter stellt der Youngster klar: „Ich gehöre zu den drei talentiertesten Fahrern.“

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