Gelsenkirchen

Schalke 04 im Abstiegskampf: Verein rüstet sich schon für die zweite Liga

Schalke plant finanziell schon für Liga 2. Der Verein musste Lizenzanträge einreichen.
Schalke plant finanziell schon für Liga 2. Der Verein musste Lizenzanträge einreichen.
Foto: dpa

Gelsenkirchen. Wie geht es mit Schalke 04 weiter? Schaffen die Königsblauen den Klassenerhalt oder steigen sie tatsächlich in die zweite Liga ab?

Derzeit trennen Schalke 04 und den VfB Stuttgart, der auf dem Relegationsplatz weilt, nur drei Punkte. Zwar ist man in Gelsenkirchen zuversichtlich. „Wir gehen davon aus, dass wir die Klasse halten“, sagt Finanzvorstand Peter Peters der WAZ (Bezahlinhalt).

Dennoch musste der Verein bereits Lizenzanträge für die zweite Liga einreichen – für den Fall, dass Schalke 04 tatsächlich absteigt. Davon waren alle abstiegsgefährdeten Bundesligisten, alle Zweitligisten und Aufstiegskandidaten der 3. Liga betroffen.

Schalke 04 will wieder nach Europa

Bei aller Gefahr, bald nicht mehr in der Bundesliga zu spielen, ist Peters guter Hoffnung – und spricht sogar schon wieder von Europa. Er erklärt: „Wir haben eine stabile Umsatzbasis. Dieser Verein hat die Möglichkeiten, sportlich im oberen Drittel der Tabelle mitzuspielen. Das sollte das Ziel bleiben. Wir sind im Vorstand alle der Auffassung, dass wir unsere Ziele nicht aufgeben.“

Auch gegen Ex-Schalke-Manager Christian Heidel teilte Peters aus. Was er zu sagen hatte, kannst du bei der WAZ (Bezahlinhalt) nachlesen.

Ab Sommer 2019 soll das Ziel Europa wieder in Angriff genommen werden, nachdem sich Schalke vergangene Woche gegen Manchester City (2:3 und 0:7) vorerst von der europäischen Bühne verabschiedet hatte und in der restlichen Spielzeit keine Chance mehr hat, noch unter die ersten Fünf zu kommen.

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Rekord-Geschäftsjahr für Schalke 04 wegen Champions-League

Das Geschäftsjahr 2018 lief für die Schalker – anders als aus sportlicher Sicht – äußerst gut. Peters stellte am Montag die Finanzen vor und sagt dabei: „Wir haben einen Gewinn von 40,5 Millionen Euro erzielt, das ist der höchste Gewinn der Vereinsgeschichte und wir hatten auch den höchsten Umsatz der Vereinsgeschichte, 350,4 Millionen Euro.“

Diese positiven Zahlen ergeben sich vor allem durch die Teilnahme an der Champions-League, die Schalke als Vizemeister erreicht hatte.

Was es für Schalke bedeutet, in der kommenden Saison nicht dabei zu sein, sei schwer vorherzusagen: „Am Ende des Tages steht ja noch nicht fest, wie die Saison endet und welche Erfolge wir erzielen und welche nicht. Es ist auch noch nicht sicher, wie das Transferfenster im Sommer ablaufen wird.“

Die Summen, die derzeit im Fußball vor allem bei den Transfers gehandelt werden, ließen eine Prognose nur schwer zu. „Aber wir müssen davon ausgehen, dass der Umsatz deutlich sinken wird, ich gehe von rund 100 Millionen Euro aus“, sagt Peters. (cs)

 
 

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