Mesut Özil mit emotionalen Worten – „schwer zu verstehen“

Mesut Özil stellt sich mit einem deutlichen Statement gegen die Super League.
Mesut Özil stellt sich mit einem deutlichen Statement gegen die Super League.
Foto: IMAGO / Seskim Photo, Twitter/MesutOzil1088

Istanbul. Die Super League spaltet die Gemüter. Naja, eigentlich nicht. Denn bis auf die zwölf Gründer-Vereine hat offenbar niemand Bock auf die neue Eliteliga. Auch nicht Mesut Özil.

Die pure Abneigung ist Liverpool, Juventus, Barcelona und Co. entgegengeschlagen, seit sie mit der Absichtserklärung einer neuen Super League an die Öffentlichkeit gegangen sind. Auch Mesut Özil hat ein deutliches Statement gegen die Pläne der Top-Teams abgegeben.

Mesut Özil mit deutlichem Statement gegen die Super League

„Kinder träumen davon, die Weltmeisterschaft und die Champions League zu gewinnen – nicht irgendeine Super League“, stellt Özil auf Twitter klar, worum es im Fußball eigentlich gehen sollte.

„Das Vergnügen an großen Spielen ist, dass sie nur ein- oder zweimal im Jahr stattfinden, nicht jede Woche. Wirklich schwer zu verstehen für alle Fußballfans da draußen...“

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Özil selbst ist als Spieler von Fenerbahce nicht von der Gründung einer Super League betroffen. Noch bis Januar spielte er aber für den FC Arsenal, der nun zu den zwölf Gründern der Eliteliga gehört.

Özil-Statement: Fans mit Lob und Kritik

Neben viel Lob für seine Ablehnung der geplanten Super League (>> hier mehr dazu) mischt sich in die Reaktionen der Fans aber auch Kritik.

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Das ist Mesut Özil

  • Geboren am 15. Oktober 1988 in Gelsenkirchen
  • 2005 wechselte er von RW Essen in die Jugend von Schalke 04
  • Schalker verließ er 2008 für 5 Mio Euro in Richtung Bremen
  • 2010 schlug Real Madrid für 18 Mio zu, ehe er 2013 für 47 Mio zu Arsenal ging
  • 2018 trat er wegen Kritik an einem Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan aus der Nationalmannschaft zurück
  • Im Januar 2021 wechselte er von London zu Fenerbahce Istanbul

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Einige Nutzer werfen Mesut Özil selbst Profitgier vor – kritisierten, der Ex-Schalker habe seinen Mega-Vertrag bei Arsenal ohne jede Einsatzchance auf der Tribüne ausgesessen.