Gelsenkirchen

FC Schalke 04 verliert auch noch Hamza Mendyl – Trainer Tedesco: „Es sah nicht gut aus“

Der FC Schalke muss um Hamza Mendyl bangen.
Der FC Schalke muss um Hamza Mendyl bangen.
Foto: imago/DeFodi

Gelsenkirchen. Im Spiel zwischen Schalke und Lokomotive Moskau konnte manch ein Fan der Königsblauen in der 16. Minute nur noch ungläubig mit dem Kopf schütteln.

Das Verletzungspech hatte auf Schalke schon wieder zugeschlagen. Am Dienstagabend traf es ausnahmsweise mal keinen Mittelstürmer. Hamza Mendyl verletzte sich in einem Zweikampf am Fußgelenk.

FC Schalke 04 erneut im Verletzungspech

Der Linksverteidiger humpelte vom Feld und musste umgehend ausgewechselt werden. Für ihn kam Abdul Rahman Baba.

Welche Verletzung Mendyl sich zuzog, war unmittelbar nach der Partie noch nicht klar. Domenico Tedesco erklärte: „Bei Hamza gibt es noch keine Diagnose. Es sah aber nicht so gut aus, das Fußgelenk ist etwas geschwollen.“

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Erst wenige Stunden vor Anpfiff des Champions-League-Spiels hatte der FC Schalke verkündet, dass Guido Burgstaller für den Rest der Hinrunde ausfallen wird (hier alle Details).

Zudem fehlten zuletzt Mark Uth, Breel Embolo, Franco Di Santo und Steven Skrzybski verletzungsbedingt.

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Tedesco: „Das tat verdammt gut“

Die angespannte Personallage wollte Tedesco nach dem Spiel aber so schnell wie möglich ausblenden. Stattdessen wollte der Trainer des FC Schalke den hart erkämpften Sieg gegen Moskau genießen.

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„Wir sind sehr froh über diesen Sieg“, sagte der 33-Jährige: „Den wollten wir unbedingt und das tat verdammt gut. Wir haben dadurch unterstrichen, dass wir verdient weitergekommen sind.“

Tedesco weiter: „Wir hatten im ersten Durchgang viel Ballbesitz, aber wenig Mut ins Eins-gegen-Eins zu gehen. Das war im zweiten Durchgang dann viel besser. Wir sind zufrieden.“

Schalke – Lokomotive Moskau: So lief das Spiel

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer auf Schalke einen Schlafwagen-Fußball von beiden Teams. Chancen? Fehlanzeige!

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Nach der Pause spielte Schalke deutlich mutiger nach vorne. Speziell Yevhen Konoplyanka machte auf seiner linken Seite ordentlich Betrieb und bescherte den Gastgebern die eine oder andere Möglichkeit.

Als viele Zuschauer sich schon mit einer Nullnummer abgefunden hatten, staubte Alessandro Schöpf in der Nachspielzeit zum 1:0 für Schalke ab.

 
 

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