FC Schalke 04: Ärger in der Kabine? Diesen Spruch hätte Grammozis sich besser verkniffen

FC Schalke 04: Kapitän Danny Latza bereitet Dimitrios Grammozis Kopfzerbrechen.
FC Schalke 04: Kapitän Danny Latza bereitet Dimitrios Grammozis Kopfzerbrechen.
Foto: picture alliance / Tim Rehbein/RHR-FOTO

Von der Euphorie über die Heimkehr von Danny Latza ist beim FC Schalke 04 sechs Monate nach dem Transfer nicht mehr viel übrig.

Im ersten Spiel für den FC Schalke 04 verletzte sich der Kapitän schwer, ist nach dem ersehnten Comeback nicht mehr in Tritt gekommen und spielt nur noch selten.

Schon bald könnte Ärger in der Kabine drohen – auch weil Trainer Dimitrios Grammozis ihm einen Stammplatz versprochen hatte.

FC Schalke 04: Bankfrust bei Danny Latza – droht Grammozis Ärger?

„Danny ist unser Kapitän. Wenn er fit ist, spielt er bei mir.“ Dieses Versprechen aus dem November könnte Grammozis jetzt auf die Füße fallen.

Damals hatte der S04-Coach seinen Führungsspieler in Schutz genommen. Die Kritik war lauter geworden, als Latza auch Wochen nach überstandener Knieverletzung nicht in Tritt kam.

Weitere Probleme hatten bis zum Jahresende nur noch wenige Spielminuten zugelassen. Gegen Kiel (1:1, hier alle Highlights) saß er erneut 85 Minuten auf der Bank. Auch Simon Terodde war noch nicht ganz fit, durfte im Gegensatz zu Latza aber durchspielen.

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In der Abwesenheit des Kapitäns haben sich im Mittelfeldzentrum Blendi Idrizi, Victor Palsson, Florian Flick und vor allem Rodrigo Zalazar aufgedrängt. Weil Danny Latza noch nicht lieferte, könnte ihm jetzt auch fit die Bank drohen.

Grammozis: Latza hatte sich ausgerechnet zu spielen

Doch das könnte für Ärger sorgen. Nach dem Spiel gestand Grammozis, Latza habe „natürlich Ansprüche und hatte sich ausgerechnet zu spielen“. Der Anspruch wird sich in den kommenden Wochen sicher noch verstärken.

Gepaart mit Kapitänsbinde und Startelf-Garantie dürfte Latza einen Bankplatz nicht hinnehmen und könnte Stress machen. Nach nur zwei Siegen aus den letzten neun Spielen kann Grammozis mit anhaltendem Erfolg jedenfalls nicht argumentieren. (dso)