FC Schalke 04: Knäbel verrät Details – das ist bei der Kaderplanung unabdingbar

Schalke 04: Die Talfahrt eines Traditionsvereins

Schalke 04: Die Talfahrt eines Traditionsvereins

Der FC Schalke 04 ist einer der großen Traditionsvereine in Deutschland. In der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga belegen die Königsblauen Platz sieben. Sieben Mal wurden die „Knappen“ Deutscher Meister, zuletzt 1958. Fünf Mal gewannen die Schalker den DFB-Pokal, zuletzt im Jahr 2011.

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Es ist die wohl schwierigste Herausforderung für Peter Knäbel als Sportvorstand des FC Schalke 04. Der Nachfolger von Jochen Schneider muss mit begrenzten Mitteln eine schlagkräftige Zweitligatruppe zusammenstellen und gleichzeitig teure Altstars loswerden.

Die Planungen für das Unterhaus liefen schon seit geraumer Zeit, doch mit dem feststehenden Abstieg des FC Schalke 04 wurden diese intensiviert. Nun verrät Knäbel, welche Faktoren eine wichtige Rolle spielen.

FC Schalke: Darauf kommt es Knäbel an

Für die Knappen kann es nur ein Ziel geben: den direkten Wiederaufstieg. Ohne wenn und aber werden die Schalker der absolute Favorit sein. Dass das allein den Aufstieg nicht garantiert, davon kann der Hamburger SV ein Lied singen.

Der Grundstein dafür wird der neue Kader sein. Dass sich dieser im Sommer auf Schalke radikal ändern wird, ist dabei ein offenes Geheimnis. Stellt sich die Frage, nach was für Spielern die Blauweißen überhaupt Ausschau halten.

Vor allem gehe es darum, sich an den Stil der zweiten Liga anzupassen. „Ich glaube, dass die zweite Liga eine sehr intensive Liga ist. Sie ist sehr zweikampfgeprägt“, erklärt Knäbel. Auf der einen Seite müsse man sich diesem Kampf stellen, auf der anderen Seite aber auch die Ambition haben, seinen eigenen fußballerischen Stil durchzusetzen.

Knäbel stellt die Forderung ans Trainerteam, dass ein solcher Stil mit neuem Kader schnell erkennbar sein müsse. Was bedeutet das konkret für die Zusammensetzung der Mannschaft? Es brauche einen Mix aus eigener Jugend und Erfahrung.

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Dabei spricht der Vorstand allerdings explizit Zweitliga-Erfahrung an. „Man muss diese Liga kennen“, macht er deutlich. Anders sei es nicht möglich, erfolgreich zu sein. Dennoch gehe es auch darum, den vielen Talenten eine Chance zu bieten. „Wir müssen auf die Knappenschmiede setzen“, betont er.

FC Schalke 04: Wer kommt, wer geht?

Konkrete Namen will Knäbel aber erst verraten, wenn er mit allen über mögliche Zukunftspläne gesprochen hat. Zudem erklärt er auch, dass es auf dem Transfermarkt das nötige Quäntchen Glück benötige, um entsprechende Verstärkung zu bekommen. Mit Danny Latza steht immerhin schon ein Neuzugang fest.

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Zudem verrät Knäbel, dass er bei den Personalentscheidungen nicht allein ist. Ihm steht weiterhin die Taskforce „Kaderplanung“ zur Verfügung, die nach dem Rauswurf von Schneider Ende Februar gegründet wurde. (mh)