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1. FC Köln – FC Schalke 04: Rouven Schröder wütet am DAZN-Mikrofon – „Wir sind benachteiligt worden“

FC Schalke 04: Der lange und steinige Weg zurück nach oben

2021 war ein einschneidendes Jahr für Schalke 04. Der beispiellose finanzielle Niedergang der Vorjahre gipfelte im Horror-Abstieg. Rouven Schröder und Dimitrios Grammozis übernahmen die Mammutaufgabe, aus dem Scherbenhaufen einen Aufsteiger zu formen.

Das erste Spiel nach der Rückkehr in die Bundesliga ist für den FC Schalke 04 zu einem echten Drama geworden. Der Ärger nach dem Match 1. FC Köln – FC Schalke 04 ist groß.

S04-Sportdirektor Rouven Schröder war nach der Partie 1. FC Köln – FC Schalke 04 sichtlich angefressen. Grund dafür sind VAR-Entscheidungen, die zu der 1:3-Niederlage geführt haben.

1. FC Köln – FC Schalke 04: Schröder stinksauer – „Gebrauchter Tag“

Er habe ein „ganz schlechtes Gefühl“ gestand Rouven Schröder nach dem 1:3 gegen den 1. FC Köln im DAZN-Interview. Die Art und Weise, wie das Ergebnis zu Stande gekommen ist, störe ihn „elementar“.

„Das ist ein Gefühl, was mich sehr unruhig macht, was mich aufwühlt“, erklärte Schröder und wurde deutlich: „Wir sind benachteiligt worden.“

Was war passiert? Schon in der 10. Minute hämmerte Rodrigo Zalazar den Ball in die Maschen. Nach Überprüfung des Videoschiedsrichters wurde der Treffer zurückgenommen, Maya Yoshida stand im Abseits und gleichzeitig im Sichtfeld von Torhüter Marvin Schwäbe.

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1. FC Köln – FC Schalke 04 3:1 (0:0)

  • Tore: 1:0 Kilian (49.), 2:0 Kainz (62.), 2:1 Bülter (76.), 3:1 Ljubicic (80.)
  • Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Drexler (35.)

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Schröder schimpft: „Brauchen keinen Oberschiedsrichter“

„Ich finde, das fängt an beim 1:0. Das ist keine klare Fehlentscheidung. Wir brauchen einen Videoassistent und keinen Oberschiedsrichter. Wir brauchen keinen, der in dem Fall bei einer nicht klaren Fehlentscheidung eingreift“, so Schröder.

In der 35. Minute sah Dominick Drexler dann die Rote Karte – ebenfalls nach VAR-Überprüfung. Drexler hatte Jonas Hector im Zweikampf mit offener Sohle an der Wade erwischt. „Das sieht dramatisch aus, aber wenn man die gesamte Szene sieht, ist es für mich keine klare Fehlentscheidung. Da rückwirkend die Rote Karte zu geben, ist für mich schwierig“, meinte Schröder.

Viel Gesprächsbedarf bei Rouven Schröder und Schiedsrichter Robert Schröder.
Viel Gesprächsbedarf bei Rouven Schröder und Schiedsrichter Robert Schröder.
Foto: IMAGO/Revierfoto

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Es habe kein Palaver auf der Bank gegeben, die Spieler hätten sich nicht aufgeregt und in der Bewegung sei das Foul nicht schlimm gewesen. Für ihn also kein Grund die erste Entscheidung des Schiedsrichters anzuzweifeln.

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Dass vor dem 1:0 des 1. FC Köln dann nicht nachgeschaut wurde, ob der Ball möglicherweise die Torauslinie bereits überschritten hatte, machte ihn deshalb umso wütender. „Da wird nicht korrigiert, da wird nicht nachgefragt“, schimpfte Schröder. „Für uns ist es ein absolut gebrauchter Tag“, lautete sein Fazit.

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Von Köln-Trainer Steffen Baumgart gab es für die Schalker Unterstützung. „Wir hätten uns auch tierisch aufgeregt“, sagte der 50-Jährige bei DAZN. Die Rote Karte sei für ihn auch eine sehr harte Entscheidung gewesen.