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Ex-BVB-Trainer Tuchel fliegt aus Königsklasse – jetzt erinnert sich jeder an DIESES Interview während seiner BVB-Zeit

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Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel ist mit Paris Saint Germain aus der Champions-League ausgeschieden. Foto: dpa

Paris. 

Es war ein rabenschwarzer Abend für Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel. Am Mittwoch flog er mit Paris Saint-Germain gegen Manchester United völlig überraschend aus der Champions-League. Das Hinspiel des Achtelfinals gewannen die Franzosen in Manchester 2:0, die Hoffnung auf einen Einzug ins Viertelfinale war riesig.

Doch im Rückspiel erzielte Romelu Lukaku bereits nach zwei Minuten den Führungstreffer für die englischen Gäste. PSG gelang zehn Minuten später der Ausgleich durch Juan Bernat, Paris hatte das Spiel fest im Griff. Doch in der 30. Minute war es dennoch erneut Lukaku, der die Red Devils wieder in Führung brachte. Nach dem Ergebnis im Hinspiel hätte ein 2:1 für das Team des Ex-BVB-Trainers gereicht, um ins Viertelfinale der Königsklasse einzuziehen.

Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel: „Ein Schock, entsetzlich und grausam“

Und Paris hätte den Sieg verdient gehabt. Doch in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit dann der Schock: Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel, die Videoschiedsrichter rufen ihn an den Monitor. Kurz zuvor hatte PSG-Verteidiger Presnel Kimpembe einen Schuss von Diogo Dalot abgewährt – mit dem Arm. War es Absicht oder nicht? Der Schiedsrichter sagt: ja – und gibt United den Elfmeter. Marcus Rashford verwandelt ihn eiskalt. Mit einem 3:1 würde würde Manchester United weiterkommen.

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Dabei bleibt es am Ende auch. PSG kann dagegen nichts mehr tun und scheidet somit schon wieder aus der Champions-League aus. Weder Tuchel noch seine Spieler können fassen, was soeben im Prinzenpark passiert war. Der Deutsche spricht im Anschluss an die Partie von einem „Schock, entsetzlich und grausam“. Alle Zeichen standen bis wenige Minuten vor Schluss auf einen Erfolg der Franzosen. Doch zum dritten Mal in Folge schieden sie schon im Achtelfinale aus.

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Paris Saint-Germain scheitert zum dritten Mal in Folge im Achtelfinale

Im letzten Jahr reichte es nicht gegen Real Madrid, im Jahr zuvor scheiterte PSG am FC Barcelona. Und vor allem das Ergebnis von vor rund zwei Jahren kommt jetzt vielen wieder ins Gedächtnis. Denn zum einen war der Spielverlauf ähnlich, wenn auch noch dramatischer: Das Hinspiel gewannen die Pariser zuhause 4:0, träumten bereits vom Viertelfinale. Doch im Rückspiel drehten die Spanier das Ergebnis, besiegten sie spektakulär 6:1.

Zum anderen gab der heutige PSG-Trainer Thomas Tuchel am selben Abend ein Interview. Er trainierte damals noch Borussia Dortmund, der BVB hatte gerade Benfica Lissabon 4:0 bezwungen. Im anschließenden Gespräch mit „Sky“ sprachen der 45-Jährige und der Journalist auch über das PSG-Debakel. Nach dem BVB-Spiel sei Tuchel in die Kabine gegangen und habe angefangen, laut zu schreien. Was war passiert?

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Tuchel klärt auf: „Jeder ist ausgeflippt, weil wir den Fernseher anhatten. Als ich das Spielfeld verließ, stand es 4:1 [für Barcelona]. Als ich in mein Büro kam, stand es 5:1.“ Während er das erzählt, lacht der ehemalige Dortmunder herzhaft. „Ich meine, ich liebe Barcelona. Ich liebe auch PSG, aber… Wir haben es angeschaut, jeder hat darauf gestarrt. Wir konnten es fühlen. Und wir haben uns gefreut, weil wir auch gewonnen haben. […] Wir dachten, wir seien spektakulär, aber die Jungs [von Barcelona].“

Zwei Jahre später ist Thomas Tuchel nun nicht mehr zum Lachen zumute.