Borussia Dortmund siegt im Pokal! Konkurrenz gratuliert – und schickt gleich eine Warnung

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

BVB: Das sind die Wunderkinder von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat im Jahr 2020 eine Mannschaft, die in der Bundesliga ganz oben mitspielen kann. Eines der Wunderkinder ist der norwegische Shootingstar Erling Haaland. Der erst 20-jährige Stürmer wechselte im Januar 2020 für 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum BVB. Heute soll er um die 80 Millionen Euro wert sein.

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Der BVB holt den fünften Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Dank eines 4:1 im Berliner Olympiastadion darf Borussia Dortmund den goldenen Pott in den Abendhimmel recken.

Klar, dass den BVB viele Glückwünsche zum fünften Pokaltriumph ereilen. Nicht nur von Fans. Auch die Konkurrenz gratuliert. Sie schickt allerdings gleich eine Ansage für die kommende Saison mit.

BVB feiert Pokalsieg! Selbst die Bayern gratulieren

Borussia Dortmund ist zum fünften Mal DFB-Pokalsieger. Gegen RB Leipzig gewann der BVB dank zweier Doppelpacks von Jadon Sancho und Erling Haaland im leeren Olympiastadion.

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Äußerst neidisch nach Berlin geschaut haben, dürfte am Donnerstagabend der FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister und Titelvertediger ist normalerweise Dauergast im Berliner Olympiastadion, wenn es um den goldenen Pott geht.

In den vergangenen zehn Jahren waren die Bayern sieben Mal dabei. Fünf Mal konnten sie den Pokal gewinnen. So häufig, wie der BVB in seiner ganzen 112-jährigen Geschichte.

Doch in diesem Jahr war schon in der zweiten Runde Schluss. Gegen Holstein Kiel scheiterte der Vorjahressieger überraschenderweise im Elfmeterschießen. Ein schwerer Brocken weniger, den RB und der BVB also aus dem Weg räumen mussten.

Wie es sich für einen Kontrahenten gehört, gratulierte Bayern München artig dem neuen Gewinner. Vorstandsmitglied und Bald-Boss Oliver Kahn schickte via Twitter seine Glückwünsche nach Dortmund.

Doch Oliver Kahn ließ es sich nicht nehmen klarzustellen, wer aus seiner Sicht der eigentliche Anwärter und rechtmäßige Besitzer des DFB-Pokals ist. Der FC Bayern München. So schickte er einen klare Ansage seinen Glückwünschen hinterher: „Genießt den Moment, in der kommenden Saison machen wir es euch nicht nochmal so leicht.“

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Ob er Recht hat? Wer in die Historie schaut, dem dürfte klar werden, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass im kommenden Jahr wieder die Bayern im Finale stehen werden. Das letzte Mal, dass der Rekordpokalsieger zwei Jahre nicht nach Berlin fuhr, war 2000 (Union Berlin gegen Schalke) und 2001 (Schalke gegen Leverkusen).

Dass die Bayern zwei Mal in Folge nicht den Pokal holten ist dafür noch nicht so lange her. 2011 und 2012 war dies der Fall. 2011 verpassten sie das Finale (Duisburg gegen Schalke). Im Jahr darauf standen sie dann wieder in Berlin und gingen mit 2:5 unter. Gegen? Richtig, den BVB. Na das macht doch vielleicht auch Hoffnung für die kommenden Saison.

Borussia Dortmund: Jude Bellingham muss sich nach Finale entschuldigen

Für Borussia Dortmund ist das momentan jedoch sehr weit weg. Die Schwarzgelben feierten ausgelassen durch die Nacht. Jude Bellingham bekam dabei eine deutliche Ansage seines Klubs und entschuldigte sich prompt.