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Borussia Dortmund: Terzic droht Teufelskreis – war dieser Schritt ein großer Fehler?

Borussia Dortmund plagt ein altes Problem, vor dem Terzic schon gewarnt hatte. Erweist sich eine Entscheidung als grob falsch?

u00a9 IMAGO/Thomas Bielefeld, Beautiful Sports

Borussia Dortmund: 5 Spieler, die viel zu früh verkauft wurden

Die Verantwortlichen beim BVB schaffen es immer wieder junge talentierte Spieler an Land zu ziehen. Doch manchmal traute Borussia Dortmund auch seiner eigenen Spürnase nicht. Hier sind fünf Talente, die der BVB zu früh ziehen ließ – und es heute bitter bereut.

Es ist ein Szenario, das Edin Terzic eigentlich unbedingt vermeiden will. Doch schon zum Start in die neue Saison droht dem Trainer von Borussia Dortmund wieder ein Teufelskreis.

Die wachsenden Verletzungssorgen von Borussia Dortmund zwingen Terzic, Spieler einzusetzen, die eigentlich noch nicht wieder fit sind. Erweist sich eine Transfer-Entscheidung als großer Fehler?

Borussia Dortmund: Terzic droht Teufelskreis

Er droht wieder, der Teufelskreis! Schon im ersten Pflichtspiel der Saison musste Terzic zu einem verhassten Notfallplan greifen. Beim 5:1 bei Schott Mainz hatte sich Niklas Süle am Rücken verletzt. Nico Schlotterbeck, nach Knieblessur gerade erst wieder ins Training eingestiegen, musste einen Kaltstart hinlegen und nach nicht einmal 30 Spielminuten ungeplant ins Spiel geworfen werden.

Genau vor solchen Szenarien hatte Terzic schon einmal gewarnt. „Wenn wir die Verletzungen in den Griff bekommen, dass nicht viele Jungs ausfallen und wir nicht in einen Teufelskreis kommen, dass wir die Jungs unvorbereitet ins Spiel bringen müssen oder sie durchzujagen, obwohl sie ein bisschen müde sind, dann bin ich guter Dinge“, hatte der Cheftrainer einst gesagt (hier mehr). Damals dauerte es nicht lange, bis genau dieser Teufelskreis einsetzte.

Terzic-Sorgen werden immer größer

Nach einer Rückrunde mit für BVB-Verhältnisse ungewöhnlich wenig Ausfällen sind die Personalsorgen jetzt zurück. Der Teufelskreis droht erneut. Nicht nur in der Innenverteidigung – auch bei den Außenstürmern herrscht durch die Verletzungen von Adeyemi, Reyna, Bynoe-Gittens und Duranville große Not. Kriegt Borussia Dortmund schon früh in der Saison die Quittung für einen mutigen Transfer-Plan?

Trotz „chronischer“ Verletzungsprobleme in den letzten Jahren haben sich Kehl und Terzic entschieden, den Kader zu verkleinern. Weniger Personal heißt weniger unzufriedene Spieler, weniger Kosten und mehr Team-Zusammenhalt. Doch es bedeutet eben auch mehr Probleme bei Verletzungen.


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Entspannt sich die Verletzungs-Situation nicht – oder verschärft sich gar noch – könnte sich die Entscheidung, den Kader auszudünnen, als großer Fehler herausstellen.